WESTERSTEDE - Was wäre Weihnachten ohne die schönen Tage der Vorfreude im Advent? Vorweihnachtliche, stimmungsvolle Atmosphäre genießen und dabei mit der Familie, mit Freunden, Bekannten oder Kollegen durch eine festliche Budenstadt zu bummeln, das ist an diesem Wochenende auf dem Alten Markt in Westerstede möglich. Von Freitag, 7., bis Sonntag, 9. Dezember, ist der Nikolausmarkt zu Füßen der St. Petri-Kirche mit vielen Attraktionen für die ganze Familie Treffpunkt.
Das Wirtschaftsforum hat bei der Konzeption des Nikolausmarktes viel Wert auf eine anheimelnde „Weihnachtsatmosphäre“ gelegt, die mit allen Sinnen genossen werden kann. So gibt es beispielsweise Holzhütten mit einem Sortiment an handwerklichen Produkten, aber auch viele verlockende Leckereien.
Wie in den vergangenen Jahren übernehmen Westersteder Schüler die Dekoration der Tannenbäume. Mitarbeiter des Bauhofes lassen die Weihnachtsbäume in die Hochbeete ein, wo im Sommer die Blumen blühen; insgesamt werden zwölf Tannen aufgestellt. Das überschaubare, idyllische Areal mit Holzhütten, Tannenbäumen, alles mit vielen Lichterketten warm ausgeleuchtet, wird die Besucher von Nah und Fern begeistern. Außerdem ist eine überdachte Bühne aufgebaut. Sie ist kleiner als die sonst übliche Bühne, doch das ist beabsichtigt: „Damit wollen wir mehr Nähe zum Publikum schaffen, um eine verbindende Einheit und Atmosphäre zu bekommen“, betont Stephan Beske vom Wirtschaftsforum. Etwa 20 knisternde Feuerkörbe werden auf dem Markt und verteilt auf den Straßen der Fußgängerzone zum Aufwärmen bereit stehen. Außerdem gibt es natürlich allerlei Heißgetränke. „Freunde treffen – Glühwein trinken“, heißt es hier und dort.
Eröffnet wird der Nikolausmarkt an diesem Freitag, 7. Dezember, um 15 Uhr von Bürgermeister Klaus Groß. Musikalische Akzente setzen zwei Sängerinnen der Musikschule Ammerland: Antje Willms und Nele Peiffer.
Ab 17 Uhr wird für etwa drei Stunden das Duo „Leuchtfeuer“ mit seinem Weihnachtsprogramm für gute Laune sorgen. Die Westersteder Geschäftsleute halten am Freitag ihre Läden bis 21 Uhr geöffnet.
Am Sonnabend, 8. Dezember, beginnt der Nikolausmarkt um 14 Uhr. Gegen 15 Uhr gibt es eine Ballettaufführung der Ballettschule Westerstede, anschließend spielt das Posaunen Quartett Varel (16 Uhr), und zum Abschluss erklingen hoch vom Turm der St. Petri-Kirche weihnachtliche Klänge der Turmbläser. (19 Uhr).
Musikalisch geht es auch am Sonntag, 2. Advent, weiter. Der Markt öffnet bereits ab 14 Uhr, und ab 15 Uhr treten die Feierabendmusikanten Ocholt auf. Es folgt der Posaunenchor Westerstede (16 Uhr), ehe gegen 17 Uhr der Nikolaus eintreffen wird. Nach dem Posaunen Quartett Varel (18 Uhr) und den Turmbläsern (19 Uhr) klingt gegen 20 Uhr der Markt aus.
Zahlreiche Hobbykünstler zeigen an allen drei Tagen ihre Arbeiten, wie Kunsthandwerk aus dem Erzgebirge, Postkarten, Glas, Taschen, Poster oder Bilder. Für Kinder dürfte besonders das Kinderkarussell sowie ein Besuch im Märchenhaus mit Weihnachtsgeschichten spannend sein. Außerdem haben die Pfadfinder ihre Jurte mitgebracht und locken mit Stockbrot für die kleinen Besucher. Eindrucksvoller Blickfang bietet die größte Weihnachtspyramide des Ammerlandes, die auf dem Nikolausmarkt bestaunt werden kann. Erlebenswert ist wieder die „lebendige“ Krippe an der Kirche.
