WILDESHAUSEN - Am Sonnabend, 1. Dezember, ist es soweit: Um 11 Uhr öffnet der traditionelle Wildeshauser Weihnachtsmarkt auf dem Marktplatz. Bis einschließlich 23. Dezember haben die Besucher Gelegenheit, nach Handwerklichem für den Gabentisch Ausschau zu halten, sich an zahlreichen Ständen mit leckeren Gerichten verwöhnen zu lassen oder einfach das vorweihnachtliche Flair zu genießen. Insgesamt 18 Buden, drei mehr als im Vorjahr, werden in einem großen U Richtung Westerstraße aufgebaut, kündigten Klaus Wachtmeester und Peter Sander von der IG Wildeshauser Weihnachtsmarkt an. Wochentags ist der Markt von 15 bis 19 Uhr geöffnet; an den Wochenenden jeweils von 11 bis 19 Uhr. „Bei Bedarf sind die Buden auch länger geöffnet“, kündigte Sander an.
Die Bundeswehr wird auch in diesem Dezember mit einer Suppenküche auf dem Weihnachtsmarkt vertreten sein. Damit löst Oberstleutnant Jürgen Prandtner, Kommandeur des Luftlandeunterstützungsbataillons 272, sein Versprechen ein, auch nach dem Abzug der Soldaten aus der Wittekind-Kaserne die Partnerschaft zu pflegen.
Jeweils drei verschiedene Eintöpfe sowie heiße Getränke werden vom 1. bis 21. Dezember, täglich von 11 bis 19 Uhr, angeboten. Für die ausreichende Verpflegung ist erneut Feldwebel Heiko Barth zuständig, sagte Oberleutnant Jürgen Kleemann, der Presseoffizier des Bataillons. Während der ersten beiden Markt-Wochenenden stehen zudem Führungskräfte der Einheit um Prandtner für Gespräche zur Verfügung. „Am 1. und 2. Dezember sowie vom 7. bis 9. Dezember wollen die vorgesetzten Dienstgrade so die Möglichkeit nutzen, mit den Bürgern zu sprechen“, sagte Kleemann.
Mit zahlreichen Neuerungen soll der Weihnachtsmarkt in diesem Jahr Besucher aus der Region in die Kreisstadt locken. „Wir planen zwei Versteigerungen am 16. und am 23. Dezember, also am dritten und vierten Advent”, kündigten Wachtmeester Sander an. In jeweils zehn gleich großen Paketen befänden sich wertvolle Elektronikartikel – vom DVD-Player, über Handmixer bis zum Fernsehgerät. Michael Krüger von der Stadt Wildeshausen habe sich bereit erklärt, die Kartons zu versteigern. Der Erlös sei für die gute Sache: Die eingespielte Summe der Versteigerung am 3. Advent soll der Malteser-Stadtgliederung gespendet werden. Bei der zweiten Versteigerung wolle man die Summe dem „Kulturtreff” am Kreisaltenheim stiften.
Die Besucher können auch gewinnen: Im Schaufenster des Kaufhauses „Schnittker am Markt“ wird ein Glas, prall gefüllt mit Ein-, Zwei- und Fünf-Cent-Münzen, zu sehen sein. „Wie viel Geld steckt in diesem Glas?“, fragen die Veranstalter. Der Coupon mit der Lösung muss bis spätestens Sonnabend, 22. Dezember, 18 Uhr, in den Kasten am Kinderkarussell eingeworfen werden.
Neben Leckereien und Kulinarischem werde eine breite Palette weihnachtlicher Erzeugnisse auf dem Markt angeboten. Es gebe einen Stand mit Schmuck. Erstmals dabei sei ein Anbieter, der Leuchtsterne und Tiffany-Häuser herstelle. Erwartet werden auch der Kindergarten „Zergenland“ und die Tierschutzgruppe, berichten die Veranstalter. Am 6. Dezember besucht um 15.30 Uhr der Nikolaus den Weihnachtsmarkt. Mit dabei ist auch der Treckerveteranenclub Lüerte. Jeden Sonnabend liest „Märchentante“ Marlene Meyer um 16 Uhr im Trauzimmer des Rathauses Kindern vor. Wie in jedem Jahr darf auch das Blasorchester Wildeshausen nicht fehlen. Die Musiker spielen jedes Adventswochenende nach 18 Uhr weihnachtliche Melodien aus den Rathausfenstern.
