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NWZonline.de Ratgeber Gesundheit Wellness & Fitness

Die Superstars der Ernährung

25.08.2018

Power und Energie im Alltag und ein starkes Immunsystem kann man essen (und trinken). Zugegeben: Gesundheit und Leistungsstärke hängen nicht nur von dem ab, was wir verspeisen. Dafür greifen zu viele Zahnräder ineinander, die das System Mensch am Laufen halten. Es sind im Wesentlichen vier große Zahnräder, die für Gesundheit, Leistungskraft und Freude verantwortlich sind: Unsere genetische Veranlagung, Bewegung und Sport, unsere emotionale Haltung und unsere Nahrung.

Unter den Lebensmitteln gibt es einige, die wie ein Turbo für unseren Stoffwechsel und unsere Abwehrkräfte gegen Bakterien und Viren, ja sogar gegen Stress und gegen Krebs wirken: Gemüse aller Art gehört dazu. Dabei sind die Vitamine im Gemüse erst in zweiter Linie die Helden. Die wirklichen Supermänner des Gemüses sind die sekundären Pflanzenstoffe. Ihnen schreibt man eine krebsvorbeugende Wirkung zu. Sie aktivieren sogenannte Sirtuine, die kaputte Zellen reparieren.

Sekundäre Pflanzenstoffe geben Gemüse (und Obst) seine typische Farbe. Essen Sie deshalb jeden Tag Gemüse mit verschiedenen Farben. Denn: Verschiedene Farben heißt verschiedene sekundäre Pflanzenstoffe. Besonders sollten Sie regelmäßig Kohl und hier wiederum Brokkoli essen. Der enthält als Glucosinolate bezeichnete Inhaltsstoffe, die ein besonders wirkungsvoller Zellschutz sind. Zerkochen Sie das Gemüse nicht, sonst gehen wichtige Vitamine verloren.

Tomaten enthalten Lycopin. Auch ein Supermann. Lycopin schützt Ihre Blutgefäße. Möglicherweise vermindert es sogar das Risiko für Prostatakrebs. Das wird seit Jahren kontrovers diskutiert. Wie auch immer: Männer und Frauen sollten regelmäßig Tomaten essen, gern jeden Tag. Weil Lycopin leichter aus gekochten Tomaten aufgenommen werden kann, dürfen die sogar aus der Dose kommen. Aber Achtung: Dosengemüse hat sonst auf Ihrem Speiseplan nichts zu suchen.

Ein weiterer Supermann steckt in grünem Tee. Epigallo-Catechin-Gallat ist sein sperriger Name. Trinken Sie grünen Tee, möglichst regelmäßig. Ein anderer Held ist Curcuma, die Gelbwurz. Ebenfalls ein Aktivator für Sirtuine und damit für die Abwehrkräfte Ihres Körpers.

Auch Obst sollte jeden Tag auf Ihrem Speiseplan stehen. Es nimmt hinter Gemüse jedoch den zweiten Platz ein. Der Star unter den Obstsorten sind Beeren aller Art. Die strotzen nur so vor sekundären Pflanzenstoffen und enthalten nur wenig Fruchtzucker. Egal ob Erdbeeren, Blaubeeren oder Stachelbeeren.

Dass gesund leben und Lebensfreude kein Gegensatz sind, beweist ein weiterer sekundärer Pflanzenstoff: Resveratrol. Der ist gut gelöst im Rotwein enthalten, weswegen nichts dagegen spricht, hin und wieder ein oder zwei Gläser Rotwein zu trinken. Die Kunst beim Essen und Trinken besteht darin, einerseits Freude daran zu haben, es sich – gern auch in Gesellschaft – gut gehen zu lassen, andererseits seinen Stoffwechsel mit den Dingen zu versorgen, die Energie und Abwehrstärke geben.

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