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NWZonline.de Ratgeber Gesundheit Wellness & Fitness

Es ist nie zu spät für Veränderungen

16.12.2017

Die Weihnachtszeit ist auch die Zeit der Weihnachtsgeschichten. Eine der schönsten Geschichten ist für mich die von Charles Dickens über den unbeliebten, griesgrämigen und einsamen Geizkragen Ebenezer Scrooge.

Scrooge ist ein alter Mann. Er betreibt ein Geschäft und tyrannisiert seinen Angestellten Cratchit, den er auch noch schlecht bezahlt. Dennoch ist Cratchit seinem Chef treu ergeben. In der Weihnachtsnacht erscheinen Scrooge nacheinander drei Geister: der Geist der vergangenen Weihnacht, der Geist der gegenwärtigen Weihnacht und der Geist der zukünftigen Weihnacht. Der letzte, der Geist der zukünftigen Weihnacht, konfrontiert Scrooge mit seinem Tod und damit, dass niemand sich darüber grämt. Ganz im Gegenteil, einige Geschäftspartner machen sich sogar lustig über den verstorbenen geizigen, einsamen, verbiesterten und unbeliebten Mann.

Von dem Geist zurück in sein Leben gebracht, ist Ebenezer Scrooge erschüttert. Sofort ändert er sich und sein Leben. Der alte Mann verdoppelt seinem Angestellten dessen Gehalt, spendet Geld für wohltätige Zwecke und wird ein freundlicher und liebenswerter Mensch.

Für mich hat die Geschichte zwei Botschaften: Wir entscheiden über unser Leben. Darüber, was wir nicht tun und darüber, was wir tun. Wir verantworten, wie wir gegenüber anderen auftreten. Freundlich oder unfreundlich. Cholerisch und unberechenbar oder ausgeglichen und berechenbar. Unehrlich und hinterhältig oder ehrlich und wahrhaftig. Und, es ist nie zu spät, Dinge zu verändern.

Ebenezer Scrooge ändert sich als alter Mann, und er verändert damit sich und sein Leben. Denn natürlich kommt das, was wir ausstrahlen, zu uns zurück. Es gibt immer Menschen, die einem gegenüber missgünstig sind. Die überwiegende Mehrzahl aber dürstet nach Freundlichkeit und adäquaten Umgang. Wer seiner Umwelt genau das gibt, bekommt – zumindest von den meisten – dasselbe zurück.

Die Möglichkeit, jederzeit Dinge in seinem Leben zu verändern, betrifft auch schlechte Angewohnheiten. Das Jahresende ist eine gute Gelegenheit, über sein Leben nachzudenken und sich die Frage zu stellen, wie man nicht nur mit anderen Menschen, sondern auch mit sich selbst und mit seinem Körper umgeht: Die häufigsten Alltagsdrogen, die uns schneller altern lassen und das Risiko für schwere Krankheiten dramatisch erhöhen, sind Nikotin und Alkohol. Ich verstehe bis heute nicht, was schick daran ist, eine Zigarette in der Hand zu halten und sie in regelmäßigen Abständen in den Mund zu stecken, um zunächst daran zu ziehen und danach unausstehlich zu riechen. Es gibt verschiedene Wege, von dieser Sucht loszukommen.

Alkohol kann in Maßen ein Genuss sein. Aber seien Sie ehrlich zu sich und Ihrem Körper: Trinken Sie nur an bis zu zwei Abenden in der Woche Alkohol, oder müssen Sie sich nahezu täglich ein, zwei Gläser gönnen?

Das Leben kann wunderbar sein. Seien Sie ein positiver und angenehmer Zeitgenosse. Für andere, aber auch für und zu sich selbst.

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