Köln - Wer unter der Woche hart arbeitet, sollte sich am Wochenende nicht zu viel vornehmen. Vielbeschäftigte Menschen machten häufig den Fehler, ihren Arbeitsrhythmus auf die Freizeit zu übertragen, sagt der Kölner Diplom-Psychologe Markus Brand. Zum Beispiel meldeten sich manche gleich für einen Marathon an, statt es erst mal bei einem Waldlauf zu belassen. Vielen gebe der erfolgreich gemeisterte Marathon zwar Bestätigung. Der Körper brauche aber Regenerationszeiten, sagt Brand.

Wichtig sei, in der Freizeit etwas zu machen, was nichts mit dem Beruf zu tun hat, rät Brand. Nur so gewinne man Abstand von der Arbeit.

Gut sei zum Beispiel, mehr Zeit mit der Familie zu verbringen, Sport zu machen oder Gartenarbeit zu verrichten – oder mit dem Hund Gassi zu gehen.