Bonn - Viele Kinder und Jugendliche sind Frühstücksmuffel. Laut einer Studie des Robert-Koch-Instituts frühstücken bei den 14- bis 17-Jährigen 53 Prozent täglich, der Rest lässt die Mahlzeit gern mal ausfallen. Auf keinen Fall sollten Eltern mit dem Thema Gesundheit argumentieren. Das sei für die Jugendlichen ein abstrakter Begriff, mit dem sie nichts anfangen können, erläutert der Diplom-Psychologe Christoph Klotter. Für die Vorteile eines regelmäßigen Frühstücks sind Mädchen und Jungen dagegen empfänglicher: zum Beispiel, dass sie sich in der Schule besser konzentrieren können.
Ältere Mädchen frühstücken deutlich seltener als Jungen. Oft lassen sie die erste Mahlzeit des Tages ausfallen, um Kalorien zu sparen. Studien zeigen hingegen, dass regelmäßige Frühstücker schlanker sind, sagt Klotter in der Fachzeitschrift „Ernährung im Fokus“.
