Ulm/Heidelberg - Wer am Kampf gegen die Corona-Pandemie mitwirken will, kann unter bestimmten Bedingungen mit einer Blutplasma-Spende helfen. Zu den Voraussetzungen zählt dabei, von einer Coronavirus-Infektion genesen zu sein. Die Idee: Forscher wollen aus dem Blutplasma unter anderem eine Antikörpertherapie entwickeln. Zu den Voraussetzungen, die auch sonst für Blutspender gelten, kommt hier die überstandene Erkrankung hinzu. Doch auch unabhängig vom Forschungsziel sind Blut- und Plasma-Spenden in Corona-Zeiten weiterhin möglich und erwünscht. „Blutplasma dürfen Spender bis zu 60 Mal in zwölf Monaten abgeben“, sagt Schrezenmeier. Dabei werden die Blutbestandteile in einer Maschine aufgeteilt und das Blut bis auf das Plasma wieder an den Körper zurückgegeben. Vollblutspenden sind dagegen seltener möglich: Frauen dürfen 4 Mal und Männer 6 Mal innerhalb von zwölf Monaten solche Spenden leisten.