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NWZonline.de Ratgeber Gesundheit Wellness & Fitness

Wie viel Schlaf benötigen Teenager?

11.11.2017

Unser Schlafbedürfnis verringert sich mit dem Älterwerden. Kleinkinder im Alter brauchen im Durchschnitt zwölf bis 13 Stunden Schlaf. Sieben- bis Neunjährige dagegen nur elf Stunden. Mit der Pubertät verschiebt sich der Schlafrhythmus deutlich nach hinten. Jugendliche sind also morgens später leistungsfähig und abends länger wach.

Ein Erwachsener braucht durchschnittlich sieben bis acht Stunden Schlaf, die meisten mindestens sechs. Schlafen sie weniger, kann dies körperliche oder psychische Probleme zur Folge haben, insbesondere dann, wenn sich der Schlafmangel über längere Zeit hinzieht.

Seit Langem ist bekannt, dass das individuelle Schlafbedürfnis von Mensch zu Mensch verschieden ist. Napoleon wird nachgesagt, dass er nie mehr als vier Stunden Schlaf brauchte, während Albert Einstein als Langschläfer einen Schlafbedarf von zwölf Stunden gehabt haben soll. Forscher der Universität von Kalifornien (Los Angeles) um Dr. Fuligni haben jetzt eine Studie über das Schlafbedürfnis von Teenagern vorgestellt. Für die meisten Jugendlichen seien acht bis zehn Stunden Schlafdauer optimal.

Um die Beziehung zwischen der Schlafdauer und der Stimmung tagsüber zu studieren, rekrutierten die Forscher 419 Neun- und Zehntklässler aus Los Angeles. 14 Tage lang vervollständigten die Jugendlichen tägliche Checklisten über drei Seiten vor dem Schlafengehen. Sie beantworteten Fragen über den Schlaf in der letzten Nacht und die Stimmung des darauffolgenden Tages. Um eine genaue, tägliche Berichterstattung zu fördern, sollten die Teenager die Checklisten täglich versiegeln und mit einem elektronischen Zeitstempel versehen.

Die Wissenschaftler kommen zu dem Schluss, dass einige wenige Teenager gut mit weniger als sieben Stunden Schlaf pro Nacht auskommen, ohne dass ihre Leistung darunter leidet. Schlafstörungen tragen bei Jugendlichen zu einer Reihe von psychischen Problemen bei. Doch sei unklar, ob einige Jugendliche mehr oder weniger schlafen müssten als andere, um gesund zu sein und Bestleistung bringen zu können.

Es stellte sich heraus, dass jüngere Heranwachsende und diejenigen mit häufigen Anzeichen von Angst oder depressiven Symptomen (wie häufige Sorgen und Müdigkeit) über eine bessere Stimmung berichteten, wenn sie mehr geschlafen hatten. Ältere Jugendliche und jene mit weniger Symptomen benötigten dafür weniger Schlaf. Die Experten vermuten deshalb, dass jüngere Jugendliche und diejenigen, die klinisch signifikante Ausmaße von Angst oder depressiven Symptomen angaben, mehr Schlaf benötigen, um ihre volle Leistungskraft zu erreichen.

„Als Gesellschaft unterschätzen wir, wie viel Schlaf Kinder – besonders Jugendliche – brauchen“, ergänzt Fuligni. „Sie haben viel Stress und schlafen weniger, und einige Jugendliche opfern ihren Schlaf, um den Anforderungen der Schule und anderer Aktivitäten gerecht zu werden“. Menschen, die langfristig weniger Schlaf bekommen, als sie benötigen, entwickeln ein erhöhtes Risiko für das Auftreten von Herzinfarkt, Schlaganfall, Übergewicht und Diabetes.

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