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NWZonline.de Fussball

Argumente für Werder-Sieg in Berlin: Warum es gegen Hertha klappt

23.01.2021

Bremen Nein, Werder Bremen hat in der laufenden Bundesliga-Saison nur selten sehenswerten Fußball geboten. Und anstatt auf einer Europa-Karte künftige Bremer Gegner zu suchen, ist es inzwischen wieder nahe liegender, sich die Zweitliga-Tabelle anzuschauen – vielleicht muss Werder ja erneut in die Relegation gegen den Dritten des Unterhauses.

Bei so viel Trübsal ist es also an der Zeit, nach Gründen zu suchen, warum es an diesem Samstag (18.30 Uhr) zum Rückrundenauftakt im Spiel bei Hertha BSC mit einem Dreier klappen kann. Und da lässt sich bei wohlwollender Suche wirklich einiges finden.

Die Statistik

75-mal standen sich Hertha und Werder in der Bundesliga gegenüber. Die Bilanz spricht eindeutig für die Grün-Weißen: Bremen fuhr bislang 36 Siege ein, Berlin nur 20, außerdem gab es 19 Unentschieden.

Die Wiedergutmachung

Zu den Partien, die in dieser Saison aus Bremer Sicht nicht so gut liefen, zählte das Auftaktmatch am ersten Spieltag gegen die Hertha definitiv nicht. Das war nämlich – milde ausgedrückt – eine Katastrophe. Bei der 1:4-Heimniederlage agierte Werder so, als hätte es die Sommerpause nicht gegeben und knüpfte nahtlos an alle Fehler und Schwächen der Vorsaison an. Nun will das Team beweisen, dass es gegen Berlin mehr kann als Rumpeln und Stochern.

Die Form des Gegners

Am 2. Januar traf Werder auf Union Berlin, die andere Bundesliga-Mannschaft aus der Hauptstadt. Den „Eisernen“ haftete (und haftet noch immer) das Image der „Mannschaft der Stunde“ an. Prompt fing sich Werder eine 0:2-Heimniederlage ein. Der aktuelle Ruf von Hertha verbreitet alles andere als Angst und Schrecken. Das Team ist völlig außer Form, der Trainerstuhl von Bruno Labbadia wackelt bedenklich.

Die Erinnerung

Bremen zeigt in einem vollen Stadion vor jubelnden Werder-Fans richtig guten Fußball – das, was nach DM-Zeiten und Schwarz-Weiß-Bildern klingt, ist gar nicht so lange her. Nämlich nicht einmal ein Jahr, und dann gelang es auch noch gegen Hertha. Am 7. März 2020 begeisterte Werder vor 58 000 Zuschauern im Olympiastadion die mitgereisten Fans aus Bremen mit einer ganz starken Eröffnung. Bereits nach sechs Minuten stand es durch Tore von Joshua Sargent und Davy Klaassen 2:0 für Werder. Dass es an jenem Spieltag – es war der letzte vor dem Frühjahrs-Lockdown – nicht zum Sieg reichte, lag an einem starken Leistungsabfall nach der Führung. Das Duell endete 2:2.

Der Selke-Faktor

Bei den Berlinern kam Davie Selke nicht recht auf die Beine und wurde Anfang 2020 nach Bremen verliehen. Auch dort läuft es nicht nach Wunsch. Gegen welchen Gegner sollte der 26-Jährige also am ehesten demonstrieren, was er kann? „Ich bin jemand, der an so etwas glaubt“, sagte Werder-Trainer Florian Kohfeldt am Freitag: „Dass Spieler den Reiz, gegen ihre Ex-Mannschaft zu spielen, gern mitnehmen. Das ist für ihn ein besonderes Spiel. Wenn wir das richtig kanalisieren, kann das eine Hilfe für uns sein.“

Hauke Richters Leitung / Sportredaktion
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