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NWZonline.de Sport Fußball 1.Bundesliga Werder Bremen

Ex-Bremer dreht bei Hertha auf

16.02.2019

Berlin /Bremen Im Frühjahr 2019 ist Fußballprofi Davie Selke wieder dort angekommen, wo er vor rund vier Jahren, in der Saison 2014/15, schon einmal gewesen war. Er hat den Status eines Stürmers, der bei einem Bundesligisten seine gute Form unter Beweis stellt. Und er ist jemand, der sich durchaus Hoffnungen machen kann, in nicht allzu ferner Zukunft ein Kandidat für Bundestrainer Joachim Löw zu werden.

Die aktuelle Mannschaft des 24-Jährigen heißt Hertha BSC, und mit dieser Mannschaft trifft er an diesem Samstag (18.30 Uhr) auf seine ehemalige, die von Werder Bremen. „Das ist ein besonderer Verein für mich“, sagt Selke über Werder, wo er einige Jahre ausgebildet wurde und Ende 2013 sein Profidebüt feierte.

2014/15 schaffte Selke in der Bremer Bundesliga-Truppe den Durchbruch – und wechselte am Saisonende zu RB Leipzig. Die Sachsen waren damals in sportlicher Hinsicht noch ein Zweitligist, die finanziellen Dimensionen entsprachen aber bereits denen eines gehobenen Erstligisten. Viele Werder-Fans waren entsetzt. Der Angreifer, der noch im Herbst 2014 seinen Vertrag bis 2018 verlängert hatte und nun, rund ein halbes Jahr nach der Verlängerung, seinen Abschied verkündete, musste sich heftige Kritik gefallen lassen. Mit Leipzig stieg er ein Jahr später zwar auf, fand dort aber nicht in die erhoffte Rolle. Im Sommer 2017 folgte der Wechsel nach Berlin. Dort hatte er mehrfach mit Verletzungsproblemen und Erkrankungen zu kämpfen, nun ist er aber bei Trainer Pal Dardai gesetzt.

„Er hat sich sukzessive wieder in die Verfassung gebracht, die gegen 100 Prozent geht. Und er ist dann in Mönchengladbach explodiert“, erklärt Hertha-Manager Michael Preetz. Nach seiner Lungen-Operation im Sommer 2018 habe Selke „eine Menge Geduld aufwenden müssen“.

Diese Eigenschaft zahlt sich jetzt aus. In der von Preetz angesprochenen Partie bei Borussia Mönchengladbach am vergangenen Wochenende erzielte Selke beim 3:0-Erfolg der Berliner einen Treffer und bereitete einen weiteren vor. In den vergangenen neun Bundesligaspielen stand er jeweils in der Startformation der Hertha.

Dardai hat zwar für das Spiel gegen Werder eine taktische Neuerung angekündigt, er sprach sogar von einer „verrückten Idee“. Die Personalie Selke dürfte davon aber nicht betroffen sein, zu stark waren die Auftritte des Angreifers in den vergangenen Wochen.

Hauke Richters Leitung / Sportredaktion
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