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NWZonline.de Sport Fußball 1.Bundesliga Werder Bremen

0:0 Gegen Gladbach: Groß überrascht, Kohfeldt flucht – das Werder-Spiel im Check

27.05.2020

Bremen Werder Bremen hat im Kampf um den Klassenerhalt in der Fußball-Bundesliga einen möglichen Heimsieg verpasst, nach dem 1:0 in Freiburg aber erneut eine couragierte Leistung gezeigt, die Mut für die nächsten Wochen macht. Beim 0:0 gegen Borussia Mönchengladbach blieben die Bremer am Dienstagabend zum zweiten Mal in Serie ohne Gegentor und waren einem Sieg näher als die Gäste.

Wie wechselte Kohfeldt?

Völlig überraschend stand Christian Groß in der Startelf. Der 31-Jährige hatte seit dem 1:6 beim FC Bayern in der Hinrunde nicht mehr von Anfang an gespielt. Der in Freiburg verletzt ausgewechselte Kevin Vogt war nicht rechtzeitig fit geworden, stand nicht einmal im Kader. Groß pendelte zwischen zentraler Verteidigung in der defensiven Fünferkette und dem zentralen Mittelfeld, sobald Werder den Ball hatte – und hatte viele gelungene Aktionen. Zudem rückte Yuya Osako für den Freiburger Siegtorschützen Leonardo Bittencourt in die Anfangsformation. Ansonsten stand die Startelf aus dem Breisgau auf dem Platz.

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Was fiel besonders auf?

In der ersten Halbzeit zeigten die Bremer eine überaus engagierte Leistung. Kohfeldt trieb sein Team erneut lautstark an, die Gastgeber gewannen viel mehr Zweikämpfe als die lethargischen Gladbacher. Chancen gab es dennoch kaum – bis auf einen Fernschuss von Davy Klaassen (12. Minute). Nach der Pause hatte Werder seine beste Chance, als Milot Rashica mit einem wuchtigen Freistoß und Marco Friedl mit seinem Nachschuss jeweils an Gladbach-Torwart Yann Sommer scheiterten (50.). Die Bremer blieben das bissigere Team, Gladbach zeigte kaum einmal sein großes Potenzial. Der eingewechselte Bittencourt schoss in der 77. Minute nur knapp über das Tor.

Was war der Aufreger?

Kohfeldt regte sich über die gesamte erste Halbzeit immer wieder über einen nicht gegeben Elfmeter auf. Klaassen war in der 18. Minute in den Strafraum eingedrungen, Gladbachs 2014er-Weltmeister Christoph Kramer ihm dabei ein Bein gestellt. „Herr Gräfe, das sieht ganz Deutschland“, beschwerte sich der Bremer Trainer Minuten später – nachdem er die Szene am Bildschirm auf der Bank gesehen hatte – beim Schiedsrichter. Der Videobeweis-Referee in Köln hatte es aber offenbar nicht für nötig gehalten, in dieser Szene einzugreifen..

Und die Heimschwäche?

Werder hatte seine sieben Heimspiele zuvor allesamt verloren – mit der achten Pleite in Serie wäre der Verein in den Geschichtsbüchern der Bundesliga gelandet. Nur Tasmania Berlin (1965/66) und Hansa Rostock (2004/05) haben es bisher „geschafft“, achtmal in Folge im eigenen Stadion keinen Punkt einzufahren. Weiter steht nur ein Heimsieg in dieser Saison (3:2 gegen Augsburg am 3. Spieltag) für Werder zu Buche.

Wie geht es weiter?

Bereits an diesem Samstag (15.30 Uhr) gastiert Werder bei Schalke 04. Was auf den ersten Blick eine schwierige Aufgabe darstellt, könnte auch eine große Chance sein – immerhin sind die Schalker völlig außer Form. In den vergangenen neun Spielen blieben die Königsblauen bei einem katastrophalen Torverhältnis von 2:22 ohne Sieg. Es folgt am kommenden Mittwoch (20.30 Uhr) das Nachholspiel gegen Eintracht Frankfurt und am Sonntag drauf (13.30 Uhr) eine weitere Heimpartie gegen den VfL Wolfsburg.

Werder: Pavlenka - Gebre Selassie, Veljkovic, Groß, Moisander, Friedl - Klaassen, Eggestein, Osako (62. Bittencourt) - Rashica (86. Bartels), Sargent (74. Selke).

Gladbach: Sommer - Lainer, Jantschke (71. Bensebaini), Ginter, Elvedi, Wendt - Kramer (83. Benes), Neuhaus - Stindl (71. Hofmann), Plea, Thuram (83. Herrmann).

Lars Blancke Redakteur / Sportredaktion
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