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NWZonline.de Sport Fußball 1.Bundesliga Werder Bremen

Diese Zahlen belegen Werders Qualen

07.11.2019

Bremen Es gibt eine Zahl, auf die jeder Fan in der Fußball-Bundesliga als allererstes blickt. Sie zeigt, auf welchem Platz seine Mannschaft in der Tabelle liegt. Werder Bremen taucht nach zehn Spielen nur hinter der 12 auf – ein Rang, der enttäuschend ist, wenn man bedenkt, dass die Grün-Weißen sich selbst zum Ziel gesetzt haben, um die Plätze sechs und sieben mitzuspielen. Es gibt aber noch viel mehr Zahlen, die belegen, wie fehlerhaft und frustrierend die bisherige Saison für die Bremer verlaufen ist.

0-mal ist Werder in den ersten zehn Saisonspielen ohne Gegentor geblieben. Selbst bei den beiden hohen Pokalsiegen gegen Fünftligist Atlas Delmenhorst (6:1) und Zweitligist 1. FC Heidenheim (4:1) schlug es mindestens einmal im Kasten von Torwart Jiri Pavlenka ein. Das erinnert fatal an die Saison 2015/16, als Werder unter Trainer Viktor Skripnik mit Keeper Felix Wiedwald einen Negativrekord aufstellte und erst am 33. Spieltag beim 0:0 in Köln erstmals zu Null spielte. Damals sicherten sich die Bremer am 34. Spieltag durch ein 1:0 gegen Eintracht Frankfurt den Klassenerhalt. Mit insgesamt 21 Gegentreffern in der aktuellen Saison wird Werders Gegentoranzahl nur von drei Mannschaften (Mainz, Augsburg und Köln) übertroffen.

2 von zehn Bundesligapartien hat Werder in dieser Saison erst gewonnen. Lediglich das Heimspiel gegen den FC Augsburg (3:2) und die Auswärtspartie bei Union Berlin (2:1) endeten mit knappen Erfolgen. Vor allem die Heimbilanz entspricht angesichts durchaus lösbarer Aufgaben wie Fortuna Düsseldorf (1:3), Hertha BSC (1:1) und SC Freiburg (2:2) sowie einem 0:3 gegen das starke RB Leipzig einfach zu wenig.

Werders Pokal-Kracher im Free-TV

Die Spitzenspiele Werder Bremen gegen Borussia Dortmund, Bayern München gegen 1899 Hoffenheim und Eintracht Frankfurt gegen RB Leipzig sind im Achtelfinale des DFB-Pokals live im Free-TV zu sehen. Die ARD überträgt am 4. Februar (20.45 Uhr) das Duell zwischen Bremen und Dortmund und einen Tag später (20.45 Uhr) die Partie zwischen Rekordpokalsieger Bayern und Hoffenheim. Bei Sport1 ist am 4. Februar Frankfurt gegen Leipzig (18.30 Uhr) zu sehen. Pay-TV-Sender Sky zeigt alle acht Spiele live.

5 -mal haben die Bremer in dieser Saison bereits eine Führung verspielt – das bedeutet, in jedem zweiten Spiel hat Werder einen möglichen Sieg aus der Hand gegeben. Besonders ärgerlich war zuletzt das 2:2 gegen Freiburg, als der SC durch Nils Petersen in der 93. Minute zum Ausgleich kam. „Wir lernen einfach nicht, ein Spiel zu Ende zu bringen. Und wir müssen lernen“, moserte Kohfeldt vor dem Auswärtsspiel an diesem Sonntag (13.30 Uhr) bei Spitzenreiter Borussia Mönchengladbach danach: „Zwei eigene Tore sollten mal reichen, um ein Spiel zu gewinnen, die haben wir zuletzt regelmäßig gemacht.“

5 -mal haben die Bremer in den ersten zehn Begegnungen Pfosten und Latte getroffen – das ist ligaweit Platz zwei. Lediglich Bayern München (7) hatte bislang mehr Pech bei seinen Torabschlüssen. Das weist aber auch darauf hin, dass Werder vor dem Tor nicht effektiv genug ist. Mit 152 Torschüssen hat die Kohfeldt-Elf am viertmeisten Versuche aller Teams auf das gegnerische Gehäuse gebracht, dabei aber nur 17 Tore erzielt.

6 Spiele in Folge haben die Kicker von der Weser in der Bundesliga nicht mehr gewonnen. Nun kann man natürlich aufgrund der fünf Remis in Serie feststellen, sie seien seit fünf Partien ungeschlagen, da aber mehr Punkte möglich gewesen wären, überwiegt der Frust. „Wir bekommen Probleme, wenn wir immer unentschieden spielen. Es ist einfach zu wenig, was herauskommt“, meinte Sportchef Frank Baumann.

7 Gegentore nach Standardsituationen bedeuten den schlechtesten Wert aller Mannschaften. Werder wirkt bei den ruhenden Bällen der Gegner oft unkonzentriert, teilweise sogar teilnahmslos. Inzwischen hat sich das Thema bereits in den Köpfen der Spieler breitgemacht, was die Situation ganz sicher nicht einfacher macht. „Fußball ist Kopfsache. Da kann es sein, dass die Bilanz einem bei Freistößen und Ecken als Gedanke ins Unterbewusstsein schießt, obwohl man das wegdrücken möchte“, meinte zuletzt Mittelfeldspieler Leonardo Bittencourt und forderte: „Wenn wir uns verrückt machen lassen, verunsichert uns das noch mehr. Wir müssen es in den Griff bekommen.“

1614 Sprints (definiert ab mindestens 24 km/h) haben die Bremer Spieler bisher angezogen – das bedeutet Platz 18 in der Bundesliga. Zum Vergleich: Spitzenreiter in dieser Kategorie ist Schalke 04 mit 2360 und damit rund 750 Sprints mehr. Dass Werder nicht zu den schnellsten Teams der Liga gehört, ist zwar bekannt. Aber auch mit 5887 intensiven Läufen (definiert ab mindestens 17 km/h) weist die Mannschaft den schwächsten Wert aller Erstligisten auf. Auch hier führt Schalke die Statistik an – mit 7320 intensiven Läufen. Dafür gilt Werder als spielstark, was die Passquote beweist. Mit 85 Prozent angekommener Bälle liegen die Bremer hinter München (89), Dortmund und Leverkusen (jeweils 88) auf dem vierten Platz.

Lars Blancke Redakteur / Sportredaktion
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