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NWZonline.de Sport Fußball 1.Bundesliga Werder Bremen

Auftakt in die 2. Fußball-Bundesliga: Gegen Hannover 96 startet Werders Reise ins Ungewisse

23.07.2021

Bremen Noch nicht mal drei Jahre ist es her, dass Werder Bremen und Hannover 96 an einem ersten Spieltag im Weserstadion aufeinandertrafen. Am 25. August 2018 war das – und nachdem Theodor Gebre Selassie in der 85. Minute den 1:1-Endstand nach Rückstand durch Hendrik Weydandt (76.) erzielte hatte, war noch nicht abzusehen, dass die Gäste aus der niedersächsischen Landeshauptstadt am Ende jener Spielzeit mit 21 Punkten sang- und klanglos aus dem Oberhaus des deutschen Fußballs absteigen würden.

Seitdem fristet 96 ein tristes, unscheinbares Dasein in Liga zwei. Ein Zustand, den auch Werder nach dem zweiten Abstieg der Vereinsgeschichte vor erst zwei Monaten fürchtet. Um ihn zu vermeiden, wollen die Bremer ihre Reise ins Ungewisse an diesem Samstag (20.30 Uhr/Sport 1) mit einem Schnellstart gegen die 96er beginnen.

Unsicheres Personal

Eines ist beim Duell der abgestürzten Nordclubs gleichwohl sicher: Bei den Bremern wird eine Mannschaft auf dem Platz stehen, die so in dieser Saison nicht zusammenspielen wird. „Es gibt im Moment keine Garantien“, sagte am Donnerstag Maximilian Eggestein in einer Medienrunde stellvertretend für viele seiner Kollegen. „Es ist für alle Seiten schwierig. Keiner weiß so richtig, mit welcher Mannschaft wir in die Saison gehen. Für den Verein ist es schwierig zu planen, für uns Spieler auch“, meinte der 24-jährige Fast-Nationalspieler, der eines der Gesichter des Bremer Abstiegs ist. Ob er auch eines des Neuanfangs ist, ließ er offen. Es müsse für alle Seiten passen, sagte Eggestein, der noch einen Vertrag bis 2023 besitzt und der Werder dringend benötigtes Geld in die Kassen spülen könnte. „Ich würde auch nicht alles machen“, betonte der Dauerläufer, der eine lange Liste der Fragezeichen anführt. Auch Neu-Kapitän Ömer Toprak etwa, dessen Stellvertreter Eggestein sein würde, liebäugelt noch mit einem Wechsel. „Eine Garantie kann man einfach nicht geben. Wir sind in einer sportlich und finanziell schwierigen Situation“, meinte der 32-Jährige. Dass Sportchef Frank Baumann unlängst noch „15 bis 20 Transfers“ bis Ende der Transferperiode am 31. August in Aussicht stellte, untermauert die große Unsicherheit. „Von daher ist es schwierig, ein Saisonziel zu benennen“, betonte Eggestein.

Unbekannte Gegner

Mit Hannover sowie anschließend Fortuna Düsseldorf startet Werder gegen zwei der großen Namen der prominent besetzten 2. Liga. Das darauffolgende Vierer-Programm mit Paderborn, Karlsruhe, Rostock und Ingolstadt hält dann aber bereits den grauen, neuen Alltag bereit. Einer, der viele Gegner bereits bestens kennt, ist Werders neuer Trainer Markus Anfang. Von einer Favoritenrolle will der der frühere Zweitliga-Coach von Holstein Kiel, dem 1. FC Köln und Darmstadt 98 bisher nichts wissen. „Wir dürfen hier den Wiederaufstieg einfach nicht über den Wiederaufbau stellen“, sagte der 47-Jährige. Er warne vor zu hohen Erwartungen und habe den Mitabsteiger Schalke 04 ganz oben auf der Aufstiegskandidatenliste.

Ungewisse Führung

Zu Werders Reise ins Unbekannte gehört auch, dass es in der Führungsetage weiter rumort und es einige Wechsel bei der Mitgliederversammlung nebst Aufsichtsratswahlen am 5. September geben wird. Marco Bode, Noch-Chef des Kontrollgremiums, hat seinen Rückzug angekündigt. Ein Nachfolger wird gesucht – und steht laut „deichstube.de“ in den Startlöchern: Benno Möhlmann. Der 66-Jährige würde ins Profil passen, verfügt reichlich Erfahrung, spielte von 1978 bis 1987 für Werder. Möhlmann will sich nicht zu den Gerüchten äußern. Ob er also tatsächlich zur Verfügung steht, ist wie so vieles bei Werder: ungewiss.

Lars Blancke Redakteur / Sportredaktion
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