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NWZonline.de Sport Fußball 1.Bundesliga Werder Bremen

auswärtsstarkes Werder zu Gast in Dresden: Bremer gehen gern auf Reisen

25.09.2021

Bremen Die 0:2-Derbypleite gegen den Hamburger SV hat dem SV Werder mal wieder eines vor Augen geführt. Zuhause, im Weserstadion, hat der Fußball-Zweitligist Probleme – und das seit Jahren. In der Fast-Abstiegssaison 2019/20 waren die Bremer mit nur neun Heimpunkten das zweitschwächste Team in Liga eins, im Abstiegsjahr 2021 waren es 14 Punkte, die ebenfalls zu Rang 17 in der Heimtabelle führten. Und auch in Liga zwei setzt sich der Trend fort: Vier Heimspiele, vier Punkte. Auswärts dagegen hat Werder sieben Zähler aus drei Partien geholt, ist noch unbesiegt und geht damit gern auf die Reise an diesem Sonntag (13.30 Uhr) zu Dynamo Dresden.

„Ich habe keine Ahnung, woran das liegt. Ich glaube, ich mache nichts anders“, sagte Trainer Markus Anfang am Freitag zu den Statistiken. Der neue Mann an der Bremer Seitenlinie hat die Heim-Misere der vergangenen Jahre natürlich nur aus der Ferne miterlebt. Für eine konkrete Vorhersage, ob sie auch unter seiner Leitung anhält, ist die aktuelle Saison zu jung. „Wir haben auswärts auch Situationen gehabt, in der die Partie hätte kippen können“, will der Coach nach sieben Spieltagen weder etwas von Heimschwäche noch etwas von Auswärtsstärke hören. „Ich finde es gut, wenn es auswärts so bleibt. Und ich fände es noch viel besser, wenn es zuhause auch so wird“, betonte der Trainer.

Gleichwohl fährt seine Mannschaft in die Hauptstadt Sachsens in dem Gefühl, dass sie sich auf fremden Plätzen leichter tut. Daran, dass Werder dort den Ballbesitz dem Gegner überlassen und auf Konter lauern kann, liegt es seit Anfangs Amtsübernahme aber nicht – im Gegenteil: Die Bremer haben in der laufenden Spielzeit im Schnitt 57,7 Prozent Ballbesitz, liegen damit hinter dem HSV (65,5) auf Rang zwei dieser Wertung. In den drei Auswärtspartien hatte Werder gar 60,8 Prozent Ballbesitz. Anfang mag es, sein Team in einem gesetzten 4-3-3-System aktiv und offensiv spielen zu lassen.

1500 Bremer Fans werden dementsprechend hoffnungsvoll mit nach Dresden reisen. Der Aufsteiger holte nur einen Zähler weniger als Werder, verbuchte sechs seiner zehn Punkte im eigenen Stadion. Werder muss indes bei Dynamo erneut auf Kapitän Ömer Toprak (muskuläre Probleme an der Wade) verzichten. Christian Groß wurde am Donnerstag am Knie operiert, fällt bis zu acht Wochen aus. Zugang Nicolai Rapp und der 21-jährige Ilia Gruev kommen für die zentrale Mittelfeldrolle infrage. Auch Leonardo Bittencourt, Nick Woltemade und Felix Agu fehlen weiter.

Lars Blancke Redakteur / Sportredaktion
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