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NWZonline.de Sport Fußball 1.Bundesliga Werder Bremen

Wechsel zu Werder mit großer Verspätung

03.09.2019

Bremen Vor einem Jahr warb Werder Bremen vergeblich um Leonardo Bittencourt. Der offensive Mittelfeldspieler entschied sich damals für einen Wechsel vom 1. FC Köln zu 1899 Hoffenheim. Nun hat Werder doch noch seinen Wunschspieler bekommen, der 25-Jährige wird für ein Jahr von den Hoffenheimern an Werder verliehen.

„Er ist ein gestandener Bundesligaspieler, der unser Offensivspiel mit seinen Qualitäten bereichert“, kommentierte Werder-Trainer Florian Kohfeldt den Wechsel. Bittencourt ist der Sohn des früheren Bundesliga-Profis Franklin Bittencourt (50) und wurde im Dezember 1993 in Leipzig geboren, als sein brasilianischer Vater in der Saison 1993/94 mit dem VfB Leipzig in der Bundesliga spielte. Später war Bittencourt senior noch einige Jahre für Energie Cottbus aktiv. Leonardo Bittencourt hat die deutsche und die brasilianische Staatsbürgerschaft und spielte in der deutschen U-21-Auswahl; in der Bundesliga war er außer für Köln und Hoffenheim schon für Borussia Dortmund und Hannover 96 aktiv. In der laufenden Saison war er lediglich am zweiten Spieltag – ausgerechnet im Spiel gegen Werder Bremen (3:2 für Hoffenheim) – zu einem Kurzeinsatz für die Kraichgauer gekommen.

Der Transfer war der letzte der Bremer in der Sommer-Wechselperiode, die am Montagabend zu Ende ging. Einige Stunden zuvor hatte der Fußball-Bundesligist bereits Stürmer Martin Harnik an den Zweitligisten Hamburger SV verliehen, so dass der in Hamburg geborene Österreicher im Alter von 32 Jahren nun doch noch einmal beim HSV landet. Die Hamburger wiederum verliehen ihren Angreifer Manuel Wintzheimer an den Zweitliga-Rivalen VfL Bochum.

Zerschlagen hatte sich für die Bremer zuvor eine mögliche Verpflichtung von Nabil Bentaleb (Schalke 04), um den der Club ebenso gebuhlt hatte wie um Michael Gregorisch (FC Augsburg). Bentaleb unterzog sich Schalker Angaben zufolge am Montag wegen eines Meniskusrisses am Kniegelenk einer Operation.

Sein Bundesliga-Debüt für Werder könnte Bittencourt nach der Länderspielpause feiern, wenn die Bremer am Samstag, 14. September, bei Aufsteiger Union Berlin antreten. In den Tagen bis zum Berlin-Spiel hat Kohfeldt wieder etwas mehr Ruhe als zuletzt. Denn der 3:2-Sieg gegen Augsburg am Sonntag – es war der erste in dieser Saison – verringert in Bremen nun etwas den Druck auf dem Kessel. Nach zwei Spielen hatten die Bremer noch mit null Punkten dagestanden.

Yuya Osako, der gegen Augsburg zweimal getroffen hatte, erfüllte mit dieser Leistung eine Vorgabe von Kohfeldt. Denn beim morgendlichen Spaziergang hatte ihm der Trainer gesagt, er möge doch als nächste Leistungssteigerung mal einen Doppel-Pack schnüren. Und weil Japaner sich gegenüber Respektspersonen stets gut erzogen zeigen, tat Osako seinem Vorgesetzten den Gefallen sogleich.

Selbstverständlich gelingt das nicht auf Knopfdruck. „Vor dem Tor ist es schon wichtig, kühl zu bleiben. Doch dafür habe ich jetzt ein größeres Selbstbewusstsein“, sagte Osako, der nun drei Saisontreffer zu Buche stehen hat. Schon in den Trainingslagern in der Vorbereitung war zu beobachten, dass der Mann aus der ganz im Süden der japanischen Inseln gelegenen Präfektur Kagoshima aufblüht. „Das war mein bisher bestes Spiel für Werder“, meinte der 29-Jährige, der seit 2018 in Bremen spielt, nach dem Sieg gegen Augsburg.

Hauke Richters Leitung / Sportredaktion
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