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NWZonline.de Sport Fußball 1.Bundesliga Werder Bremen

So fühlt sich Werders Gegner

22.02.2019

Bremen Markus Weinzierl weiß genau, dass es in Bremen erneut um seinen Job geht. „Dass es Diskussionen gibt, ist klar. Wenn man über einen Verein diskutiert, dann diskutiert man auch über den Trainer“, sagte der Coach des krisengeplagten VfB Stuttgart vor dem Bundesligaspiel an diesem Freitag (20.30 Uhr, Weserstadion) bei Werder Bremen und ergänzte: „Du musst im Abstiegskampf auch mal überraschen.“

Der Druck auf den 44-Jährigen ist angesichts einer desaströsen Bilanz mit elf Niederlagen aus 15 Spielen unverändert hoch. Ob der neue VfB-Sportvorstand Thomas Hitzlsperger bei einer erneuten Pleite an Weinzierl festhält, ist offen. „Die wichtigste Aufgabe ist, schleunigst die richtigen Ergebnisse einzufahren“, hatte Hitzlsperger nach dem jüngsten 1:3 gegen RB Leipzig betont, aber immerhin die „Herangehensweise“ gelobt: „Die Basis ist gut.“

Auf der anderen Seite muss für die Bremer Fußballer ein Sieg her, wenn das Team im Kampf um die internationalen Plätze ein Wort mitsprechen will. Dennoch warnt Werder-Trainer Florian Kohfeldt vehement davor, die Partie des Tabellen-Zehnten gegen den Tabellen-16. für einen Selbstläufer zu halten. „Ich würde es für sehr vermessen halten, wenn man denkt, dass wir gegen Stuttgart ein lockeres Spielchen haben und nur noch über die Höhe des Sieges diskutieren“, sagte Kohfeldt: „Stuttgart steckt für mich sehr unerwartet im Abstiegskampf. Sie haben sehr viel individuelle Qualität und brauchen jeden Punkt. Deshalb werden sie maximales Engagement zeigen.“

Auch mit ein paar Tagen Abstand mochte Kohfeldt nicht in den allgemeinen Jubel-Chor nach dem spektakulären Punktgewinn bei Hertha BSC einstimmen. Zwar hatte sich auch der Trainer über den späten Treffer von Claudia Pizarro zum 1:1 gefreut, doch vielmehr beschäftigte ihn die schwache Leistung seiner Spieler in der Hauptstadt insgesamt. „Es gibt fast gar keine Mannschaft, die 34 Spiele konstant spielt. Trotzdem darf man sich damit nicht zufrieden geben und deshalb muss man nach so einem Spiel wie in Berlin auch mal unzufrieden sein“, sagte Kohfeldt am Donnerstag.

Pizarro könnte indes in der Startelf stehen. „Die Wahrscheinlichkeit ist da“, sagte Kohfeldt. Allerdings wies er auch noch einmal auf das fortgeschrittene Alter des 40-jährigen Peruaners hin, der im Verlauf der Saison bislang meist von der Bank kam. Das dürfte bei allen Spekulationen über einen Startelf-Einsatz auch gegen Stuttgart der Fall sein. Schließlich mag es Kohfeldt, ein Kaliber wie Pizarro in der Hinterhand zu haben. Yuya Osako fällt indes wegen Rückenbeschwerden aus.

Hauke Richters Leitung / Sportredaktion
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