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NWZonline.de Sport Fußball 1.Bundesliga Werder Bremen

Werders Sturmlauf bleibt unbelohnt

20.12.2018

Bremen Trotz eines Sturmlaufs in der zweiten Halbzeit hat Werder Bremen einen Heimsieg gegen 1899 Hoffenheim verpasst. Am Mittwochabend hatte die Mannschaft von Trainer Florian Kohfeldt den Champions-League-Teilnehmer 1899 Hoffenheim am Rande einer Niederlage, musste sich aber mit einem 1:1 (0:1) zufrieden geben. Nach der Hoffenheimer Führung durch Leonardo Bittencourt (31. Minute) erzielte Thedor Gebre Selassie den Ausgleich für die Bremer, die an diesem Samstag (15.30 Uhr) zum Hinrunden-Abschluss der Fußball-Bundesliga bei RB Leipzig antreten.

„Im Moment ist die Enttäuschung größer, dass wir das Spiel nicht gewonnen haben“, sagte Werder-Kapitän Max Kruse: „Wir müssen das cleverer ausspielen. Bei den Chancen, die wir hatten, musst du das Spiel gewinnen.“ Die Bremer verpassten in einer starken zweiten Halbzeit die Chance, an den Kraichgauern vorbeizuziehen. „Ich war am Ende sehr, sehr kaputt“, gestand Hoffenheims Nationalspieler Nico Schulz nach einer intensiven Begegnung.

Vor 40 003 Zuschauern im Weserstadion gewann die Partie nach behäbigem Start an Rasanz. Phasenweise gerieten die Tore im Minutentakt in Gefahr. Bremens Yuya Osako (12.) und Schulz (13.) etwa trafen das Außennetz.

Die Gäste wirkten spielerisch reifer, aber Werder zeigte Qualitäten vor allem bei Kontern. Der starke Kruse hätte 1899-Schlussmann Oliver Baumann mit einem Freistoß aus spitzem Winkel ins kurze Eck beinahe überrascht (25.). Kurz darauf sah Gebre Selassie gegen Schulz ganz alt aus, der Hoffenheimer legte ab auf Bittencourt, der zur Führung für die Gäste traf (31.). Kurz vor dem Seitenwechsel landete ein Kopfball von Gebre Selassie auf der Latte von Baumanns Tor.

Bremens Trainer Kohfeldt, der auf den am Sprunggelenk verletzten Nuri Sahin verzichten musste, reagierte auf den Rückstand und stellte im zweiten Abschnitt von Vierer- auf Dreikette in der Abwehr um. Und Werder erhöhte damit auch gleich den Druck. Mittelfeldspieler Kevin Möhwald übernahm dabei eine führende Rolle. Die verdiente Konsequenz: Gebre Selassies Kopfballtreffer zum Ausgleich nach einer Flanke von Ludwig Augustinsson.

Werder gab sich damit nicht zufrieden und drängte in der Folge vehement auf den Führungstreffer. Vor allem über den eingewechselten Milot Rashica wurden die Bremer immer wieder gefährlich. In der turbulenten Schlussphase ließ der eingewechselte Kosovare zwei große Chancen für die Gastgeber aus.

Bei den Hoffenheimern hatte es vor dem Spiel Aufregung gegeben: Weil beim Abschlusstraining eine fremde Drohne über den Trainingsplatz flog, schaltete der Club die Polizei ein. Diese habe Ermittlungen aufgenommen, erklärte ein Sprecher.

Christopher Deeken
Redakteur
Sportredaktion
Tel:
0441 9988 2031

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