Bremen - Bremens Regierungschef Andreas Bovenschulte (SPD) hat sich gegen einen Bundesliga-Start mit Geisterspielen ausgesprochen. „Überall schreiben wir vor, dass die Menschen Abstand halten sollen – und dann lassen wir auf einmal eine Veranstaltung mit Körperkontakt zu? Das trägt nicht gerade zu besonderer Glaubwürdigkeit bei“, sagte er in einem Interview bei „Die Welt“. Geisterspiele wären ein „sehr problematisches Signal“. Sollten die anderen Bundesländer die Meinung Bremens nicht teilen und der Liga grünes Licht für Geisterspiele geben, stehe Bremen zu Werder und werde dem Club keinen Wettbewerbsnachteil bereiten.

Es falle ihm aber zunehmend schwer zu begründen, warum intensiv über die Wiederaufnahme der Fußball-Bundesliga debattiert werde und gleichzeitig die Spielplätze geschlossen blieben.