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NWZonline.de Sport Fußball 1.Bundesliga Werder Bremen

Bremer starten gegen Düsseldorf ins neue Jahr: In Werners Ruhe liegt Werders Kraft

14.01.2022

Bremen Ein Mann großer Worte ist Ole Werner wahrlich nicht. Norddeutsch-nüchtern sagen die einen. Ein Typ wie Thomas Schaaf, vergleichen die anderen. Auch vor dem Pflichtspielstart in das neue Jahr an diesem Samstag (13.30 Uhr/Sky) gegen Fortuna Düsseldorf machte der noch recht neue Trainer von Fußball-Zweitligist Werder Bremen deutlich, dass keine großen Worte von ihm zu erwarten sind – und dass er lieber große Taten folgen lassen will.

Keine Kampfansage

„Ich bin sehr ambitioniert und möchte Erfolg haben. Das spüre ich auch vom ersten Tag an in der Mannschaft“, sagte Werner. Er antwortete dies auf die Aufstiegsfrage, die natürlich nach drei Siegen in drei Spielen mit 11:3 Toren unter seiner Leitung nun zum Neustart auf den Tisch kommen musste. Immerhin hat Werder unter Werner den Rückstand auf Relegationsplatz drei auf einen Zähler verkürzt und ist auf Rang sieben der Tabelle geklettert. Werner aber verzog trotz mehrerer Nachfragen auf der obligatorischen Pressekonferenz am Donnerstag keine Miene, war weit entfernt von Kampfansagen – und strahlte jene Ruhe aus, die Werder nach aufregenden und unruhigen Monaten unter seinen Vorgängern neue Kraft gegeben hat und geben wird. „Wir müssen an die Dinge anknüpfen, die wir vor der Winterpause gut gemacht haben“, meinte der 33-Jährige betont gelassen.

Keine Prognosen

Das liegt zum einen sicher an seiner Art. Zum anderen an der Spielklasse, die Werner aus seiner Kieler Zeit aus dem Effeff kennt. „Mitte April“ müsse man in einer Situation sein, in der man Dinge mitentscheiden kann, und deswegen bis dahin „durch konstante Leistungen den einen oder anderen überholen“. Vorher seien „keine Prognosen“ möglich. Es sei normal für Zweitligaverhältnisse, dass die Tabelle eng sei, denn „die wirtschaftlichen Unterschiede sind nicht so groß wie in der ersten Liga“. Es sei Jahr für Jahr so, dass alles ganz lange offen bleibt. Werder (29 Punkte) sei ein „Verfolger“, wollte Werner nichts von einer Mitfavoritenrolle wissen. „Es gibt zwei Mannschaften, die schon einen guten Vorsprung haben“, verwies der Coach auf Spitzenreiter St. Pauli (36) und Verfolger Darmstadt 98 (35): „Unsere erste Aufgabe ist es, gut in den Tritt zu kommen. Wir wollen so viele Punkte wie möglich sammeln, um uns eine optimale Ausgangsposition zu schaffen.“

Keine Symptome

Damit das am Samstag gegen die bisher enttäuschenden Düsseldorfer (13. Platz; 20 Punkte) gelingt, wird Werner auf sein etabliertes 3-5-2-System setzen, in dem Werder unter ihm im Schnitt mehr als drei Tore pro Spiel erzielt hat. Weil Niclas Füllkrug genau wie Marco Friedl, Milos Veljkovic, Manuel Mbom und Mitchell Weiser zurück aus der Isolation ist, dürfte er neben Marvin Ducksch stürmen. „Alle infizierten Spieler haben keine Symptome gehabt, von daher haben sie auch keinen großen körperlichen Rückstand. Wer genau spielt, habe ich noch nicht entschieden“, so Werner.

Keine Fans

Zum ersten Mal seit längerer Zeit wird die Partie im Weserstadion wieder ein Geisterspiel sein. Ob er – wie unter seinem Vorgänger Florian Kohfeldt – bereits jemanden aus dem Team ausgeguckt habe, der Stimmung von den Rängen aus macht, wurde Werner am Donnerstag noch gefragt. „Nein. Wir wollen selbst für Stimmung auf dem Platz sorgen“, sagte der Trainer – norddeutsch-nüchtern eben.

Lars Blancke Redakteur / Sportredaktion
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