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NWZonline.de Sport Fußball 1.Bundesliga Werder Bremen

Bremer Trainer fordert: „Wir müssen uns verbessern“: Wie Markus Anfang Werder auf Düsseldorf vorbereitet

30.07.2021

Bremen Zweimal samstagabends, zweimal Flutlicht, zweimal Free-TV-Partie – die Deutsche Fußball Liga hat es zu Beginn der Saison gut gemeint mit Werder Bremen. Für den Absteiger in die 2. Bundesliga muss sich der Auftakt in die Spielzeit deswegen noch erstklassig anfühlen. Nach dem durchwachsenen 1:1 gegen Hannover 96 steht an diesem Samstag (20.30 Uhr/Sport 1) bei Fortuna Düsseldorf vor 18 000 zugelassenen Fans ein weiterer Höhepunkt an, bevor der normale Alltag in Liga zwei mit Spielen gegen Paderborn, in Karlsruhe, gegen Rostock und in Ingolstadt erst einkehrt.

Die Ansatzpunkte

„Wir müssen uns verbessern. Wir müssen mehr Abschlüsse ziehen. Wir müssen gucken, das wir konsequenter bis zur letzten Minute verteidigen“, sagte Trainer Markus Anfang am Donnerstag mit Blick auf die Arbeit, die er in das Team steckt. Es habe gegen Hannover viele Situationen gegeben, in denen Werder hätte gefährlich werden können, dann habe aber stets etwas gefehlt, sodass Niclas Füllkrug und Co. nicht zum Torabschluss kamen. „Es geht darum, mehr Strafraumsituationen herzustellen. Wir müssen die Spieler in Positionen bekommen, in denen sie gefährlich werden können“, sagte Anfang.

Die Favoritenrolle

Erneut warb der 47-jährige Coach dafür, noch nicht zu viel von der Mannschaft zu erwarten. Er „hasst es“, Spiele nicht zu gewinnen. Werder habe aber vor allem in den vergangenen zwei Jahren stets um jeden Punkt kämpfen müssen und sei auf nun in der 2. Liga aufgrund des Namens fast immer in einer anderen Rolle. „Der Absteiger aus der Bundesliga ist immer Favorit, egal in welcher Situation du bist“, sagte Anfang. Das sei etwas, womit man lernen müsse, umzugehen, und was Zeit benötige bei den Spielern. „Wir dürfen nicht aus den Augen verlieren, dass wir im Wiederaufbau sind“, betonte Anfang.

Der Stillstand

Und dieser gestaltet sich nach wie vor äußerst schleppend. Von den „15 bis 20 Transfers“, die Sportchef Frank Baumann kurz vor dem Saisonstart angekündigt hatte, ist noch nichts zu sehen – weder bei den Abgängen noch bei den Zugängen. Flügelspieler Lirim Kastrati (22/Dinamo Zagreb) und Mittelfeldspieler Fredrik Aursnes (25/Molde FK) sollen ganz oben auf Werders Wunschliste stehen, aber für Verpflichtungen braucht es auch Spielerverkäufe – und das gestaltet sich offenbar schwierig. Ludwig Augustinsson etwa will den Verein verlassen. Clemens Fritz, Leiter Scouting und Profifußball, berichtete am Donnerstag aber, dass es nichts Neues gebe: „Wenn Angebote reinkommen, werden wir uns damit beschäftigen. Dem war bisher nicht so.“

Der Gegner

Trainer Anfang trifft in Düsseldorf auf jenen Verein, für den er als Profi von 1995 bis 1997 sowie von 2006 bis 2008 kickte. Die Fortuna ist mit einem souveränen 2:0 in Sandhausen in die Saison gestartet und gilt ebenfalls zum Kreis der Aufstiegsfavoriten. Für die Rheinländer steht die Nordwest-Woche auf dem Programm: Nach dem Liga-Heimspiel gegen die Bremer geht es am darauffolgenden Wochenende am Sonntag, 8. August (15.30 Uhr) in der ersten Runde des DFB-Pokals im Marschwegstadion gegen den Oberligisten und Wettbewerbs-Debütanten VfL Oldenburg.

Lars Blancke Redakteur / Sportredaktion
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