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NWZonline.de Sport Fußball 1.Bundesliga Werder Bremen

Bundesliga: Bremer Bank setzt auf Radau von der Tribüne

06.06.2020

Bremen Eine Sache ärgerte Adi Hütter am Mittwoch trotz des 3:0-Siegs seiner Frankfurter bei Werder Bremen, und VfL Wolfsburgs Coach Oliver Glasner appellierte vor dem Gastspiel der Wölfe im Weserstadion an diesem Sonntag (13.30 Uhr) an die Bremer Solidarität. Doch was genau bringt die beiden Österreicher denn eigentlich auf die Palme?

Antwort: die Lautstärke von der Tribüne im Weserstadion. Was in Zeiten von Geisterspielen ohne Zuschauer absurd klingt, ist gerade wegen der fehlenden Fans sogar in der Fernsehübertragung zu hören gewesen: Die Bremer Profis erhalten im Abstiegskampf lautstarke Unterstützung von der eigenen Ersatzbank. „Jeder kämpft für seinen Verein, aber man muss nicht bei jeder Entscheidung hochspringen. Das hat etwas mit Respekt zu tun“, sagte Hütter in einem Sky-Interview.

Auch Wolfsburgs Trainer Glasner hat das mitbekommen. „Die Gesamtkonstellation ist in Bremen einfach so, dass sie sehr aggressiv spielen und alles versuchen, um es dem Gegner so schwer wie möglich zu machen: auf dem Platz und auch abseits des Platzes. Da machen sie einen ziemlichen Tohuwabohu und Radau“, sagte der Österreicher. Die Ersatzspieler sitzen wegen der Abstands- und Hygieneregeln derzeit oberhalb der Bank auf der Tribüne. Dort soll Philipp Bargfrede am Mittwoch unter anderem laut auf einer Sitzschale getrommelt haben.

„Ich denke, sie versuchen, die eigene Mannschaft zu pushen, aber auch den Gegner etwas zu nerven. Das ist ihr gutes Recht“, räumte Glasner ein, bat aber dennoch darum, „die Atmosphäre in den Stadien nicht zu den eigenen Gunsten auszunutzen.“

Doch ist das nun ein Vorteil für Bremen? Am Mittwoch hat das Anfeuern aus der Stadion-Geraden nicht zum Erfolg geführt – im Gegenteil. Und auch, wenn das „Tohuwabohu“ Respekt einflößt, ist es in der laufenden Saison auch das einzige im Weserstadion, das das tut. Schließlich gelang Werder in dieser Spielzeit erst ein Heimsieg – am 3. Spieltag gegen den FC Augsburg. Schlechter war vor 54 Jahren nicht einmal die Heimbilanz des historisch erfolglosesten Bundesliga-Teams von Tasmania Berlin.

Deshalb brauchen die Bremer am Sonntag jeden Vorteil, den sie kriegen können.

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Mathias Freese Redakteur / Sportredaktion
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