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NWZonline.de Sport Fußball 1.Bundesliga Werder Bremen

Neuer Mann will in Bremen Mut verbreiten

14.01.2020

Bremen Bei seiner Vorstellung als erster Wintertransfer von Werder Bremen hat der Verteidiger Kevin Vogt am Montag schon einmal das vorgelebt, was seiner neuen Mannschaft zuletzt am meisten fehlte: Selbstvertrauen. „Ich stehe total im Saft und bin topfit“, sagte der Neuzugang von 1899 Hoffenheim bei einer Pressekonferenz im Weser-Stadion. „Ich will mit dieser Art und Weise auch anstecken. Hier gibt es viele gute Fußballer und ich bin überzeugt davon, dass wir aus der Negativspirale der Hinrunde herauskommen.“

Der Tabellenvorletzte hat den 28-Jährigen zunächst bis zum Ende dieser Saison von seinem Bundesliga-Rivalen ausgeliehen. Was danach passiert, ist noch völlig offen. Es gibt keine Kaufoption und keine Kaufverpflichtung, denn es steht ja auch noch nicht fest, welcher Liga Werder in der nächsten Spielzeit angehören wird.

Fürs Erste soll Vogt in Bremen gleich mehrere Defizite auf einmal beheben. Er kann im Abwehrzentrum spielen oder direkt davor. Dazu ist Vogt jemand, der Mitspieler führen kann und will. „Ich habe Ecken und Kanten und scheue es nicht, meine Meinung zu sagen“, betonte der im Ruhrgebiet geborene Profi. Ein Beispiel dafür lieferte er am Montag gleich mit: „Mutig zu spielen ist in meinen Augen der Schlüssel zum Erfolg“, sagte er. „Wenn ein Pass mal nicht klappt, versuche ich ihn trotzdem nochmal. Ich will maximal mutig spielen.“

Werders Trainer bescheinigte seinem Zugang schon einmal eine „positive Arroganz“. „Er hat eine gute Mentalität und Ausstrahlung auf dem Platz“, sagte Florian Kohfeldt.

Mit dieser Eigenschaft hat Vogt im vergangenen Jahrzehnt eine der bemerkenswertesten Karrieren im deutschen Profifußball hingelegt. Jeweils zwei Jahre lang war er Stammspieler beim VfL Bochum, beim FC Augsburg und beim 1. FC Köln, ohne dass er dort jemals einem größeren Publikum aufgefallen wäre. Das änderte sich aber nach seinem Wechsel zu 1899 Hoffenheim. Dort war Vogt einer der Musterschüler von Trainer Julian Nagelsmann. Er spielte als Chef einer Dreierabwehrkette so stark, dass Niko Kovac ihn 2018 zum FC Bayern holen wollte.

Sein Aufschwung in Hoffenheim hatte vor allem etwas mit dem Trainer zu tun, sein Abschied dort und sein Wechsel nach Bremen hatten dies genauso. Denn während er bei seinem alten Verein am Ende nicht mehr mit dem Nagelsmann-Nachfolger Alfred Schreuder klarkam, hing seine Entscheidung pro Werder auch ausdrücklich von den Gesprächen mit Kohfeldt ab. „Ich mag die Art und Weise, wie er über Fußball spricht und denkt“, sagte Vogt: „Ich mache da keinen Hehl draus: Das Gespräch mit Florian Kohfeldt war ein weiterer großer Reiz.“

Den ersten großen Reiz bietet der Verein selbst: „Werder Bremen ist für mich ein sehr attraktiver Club“, sagte der Zugang: „Hier herrscht eine besondere Atmosphäre. Als Gegenspieler hat man immer gedacht: Samstag in Bremen – das wird eklig. In diesem Stadion kann eine Energie entstehen.“

Den ersten Heimspiel-Gegner am 26. Januar kennt er schon ganz genau: Es ist 1899 Hoffenheim.

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