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NWZonline.de Sport Fußball 1.Bundesliga Werder Bremen

Bremen gewinnt auch ohne Happy End

26.04.2019

Bremen Die Zeit nach dem Bayern-Spiel ging für Florian Kohfeldt direkt in die Zeit vor dem Düsseldorf-Spiel über. „Wir werden jetzt damit anfangen, uns zu regenerieren und werden am Samstag in Düsseldorf versuchen, einen großen Schritt in Richtung Europa zu gehen, damit die Lichter in Bremen häufiger wieder angehen“, sagte der Trainer des Fußball-Bundesligisten Werder Bremen nach der 2:3-Heimniederlage gegen Bayern München und dem damit verbundenen Aus im Halbfinale des DFB-Pokals.

Ein großer Fußballabend vor einer stimmungsvollen Kulisse hat trotz eines unglücklichen Endes bei den Bremern eben Lust auf mehr geweckt. Dramatische Flutlichtspiele unter der Woche, die live im TV übertragen werden – da war doch mal etwas?

Richtig, Werder Bremen war einst Stammgast im Europapokal und lieferte häufig solche Partien wie am Mittwoch ab. Daran erinnerte sich auch das Publikum. Und die meisten der 42 100 Zuschauer im ausverkauften Weserstadion (nämlich die, die zu Werder hielten), sorgten für eine Atmosphäre, die an jene Abende erinnerte.

Großes Ärgernis aus Sicht der Bremer, die mit ihrem beherzten Auftritt vor einem großen Publikum (in der ARD schauten 8,91 Millionen Menschen zu) viele Sympathisanten oder gar Fans gewonnen haben dürften, war der Elfmeter für die Gäste. Nach einem Zweikampf zwischen Werder-Verteidiger Theodor Gebre Selassie und Kingsley Coman, bei dem der Bremer seinen Arm ausfuhr und Coman zu Boden ging, zeigte Schiedsrichter Daniel Siebert auf den Punkt. Robert Lewandowski ließ sich von den wütenden Protesten der Werder-Spieler nicht beeinflussen und traf zum 3:2 für den FC Bayern (80.). „Den fand ich hundertprozentig in Ordnung“, erklärte FC-Bayern-Präsident Uli Hoeneß seine Sicht der Dinge. „Lächerlich“, nannte dagegen Werder-Kapitän Max Kruse die Entscheidung.

Jochen Drees, Chef der DFB-Videoschiedsrichter, räumte indes einen Kommunikationsfehler ein. Schiedsrichter Siebert und Videoassistent Robert Kampka hätten sich „im Prinzip diese Situation nochmal anschauen müssen. Und da haben beide einfach nicht auf die Art und Weise miteinander kommuniziert und geredet, wie wir das erwarten würden“, sagte der frühere Bundesliga-Referee.

Lewandowski hatte schon in der 36. Minute getroffen. Thomas Müller sorgte in der 63. Minute für das 2:0 für die Münchner, die nun im Pokalfinale am Samstag, 25. Mai (20 Uhr/ARD), im Berliner Olympiastadion auf RB Leipzig treffen. Dass die Elfmeterentscheidung überhaupt so emotional diskutiert wurde, lag am starken Schlussspurt der Bremer. Per Doppelschlag machten Yuya Osako (74.) und Milot Rashica (76.) aus einem 0:2 ein 2:2 – die Wende schien möglich.

„Ich bin so stolz“, sagte Kohfeldt über sein Team, das sich nicht nur in jenen Minuten, sondern über die gesamte Spielzeit bärenstark präsentierte. „Nach dem Spiel habe ich die Spieler zusammengeholt und ihnen gesagt, wie traurig und getroffen ich bin. Aber wir sind eine geile Mannschaft und werden uns jetzt in den folgenden vier Spielen in der Liga mit dem Europa-League-Einzug belohnen“, erklärte Kohfeldt. Der nächste Schritt dorthin soll an diesem Samstag (15.30 Uhr) in der Partie bei Fortuna Düsseldorf erfolgen.


Ein Video mit einer Diskussion zum Elfer unter   bit.ly/nwz-elferwut 
Hauke Richters Leitung / Sportredaktion
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