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NWZonline.de Sport Fußball 1.Bundesliga Werder Bremen

Dresdens Sebastian vs. Bremens Lars Lukas Mai: Im Bruderduell gibt’s offene Rechnung

22.09.2021

Bremen /Dresden Als Lars Lukas Mai vor dieser Saison als Zugang bei Werder Bremen vorgestellt wurde, hatte er bereits ein ganz bestimmtes Duell im Hinterkopf. Wenn er mit seinem neuen Club in der 2. Fußball-Bundesliga auf Dynamo Dresden treffe, stehe auf der Gegenseite ein spezieller Gegenspieler: Bruder Sebastian. „Mein Bruder meinte zu mir, dass er da aus den letzten zwei Spielen noch eine Rechnung offen hat“, erzählte Lars Lukas schon damals und meinte damit, dass die beiden einzigen Bruder-Duelle in der Saison 2019/2020 Lars Lukas mit dem FC Bayern II gegen Sebastians Halleschen FC in der 3. Liga gewonnen hatte.

An diesem Sonntag (13.30 Uhr) sehen sich die beiden gebürtigen Dresdener tatsächlich zur Revanche auf dem Rasen, wenn auch zumeist nur aus einer recht großen Entfernung. Sowohl Sebastian als auch Lars Lukas spielen in der Innenverteidigung ihrer Teams – das war es dann aber auch mit den fußballerischen Gemeinsamkeiten.

Sebastian Mai

Denn die Brüder sind sehr unterschiedliche fußballerische Wege gegangen. Sebastian Mai (27), sechs Jahre älter als Lars Lukas, wurde die komplette Jugend bei seinem Heimatverein Dynamo ausgebildet. Erst im Seniorenbereich wechselte er mehrmals den Verein, spielte für den Chemnitzer FC, FSV Zwickau, Preußen Münster, Halleschen FC und seit dem Sommer 2020 wieder in Dresden. Der Aufstieg in die 2. Liga in diesem Sommer ist zweifellos der größte Erfolg seiner Karriere. Sebastian Mai hat sich als Stammspieler etabliert, er hat an den ersten Spieltagen sogar schon ein Tor erzielt. Dass Dynamo nach einem starken Saisonstart zuletzt drei Spiele in Serie verlor, konnte er allerdings nicht verhindern.

Lars Lukas Mai

Lars Lukas Mai indes hat bereits deutlich früher als sein älterer Bruder auf die Karte Fußballprofi gesetzt. 2014, im Alter von 14 Jahren, zog es ihn von Dynamo zum FC Bayern. In München durchlief er fortan die Jugendteams, spielte nach dem Wechsel in den Seniorenbereich für die Reserve und trainierte bei den Profis. So verteidigte er im Laufe der Zeit regelmäßig gegen Robert Lewandowski, Thomas Müller oder Serge Gnabry und holte sich Tipps von Mats Hummels, Niklas Süle oder Lucas Hernandez. Beim Rekordmeister war der Sprung aber deutlich zu groß, so dass Lars Lukas Mai von den Münchnern in der Vorsaison an Darmstadt 98 (unter seinem aktuellen Werder-Trainer Markus Anfang) und nun nach Bremen für jeweils ein Jahr verliehen wurde. An der Isar besitzt er noch einen Vertrag bis 2023.

Grimmige Blicke

Eines können derweil beide auffällig gut: grimmig gucken. „Die Gegner sollen Angst vor mir haben, deswegen schaue ich immer so grimmig. Außerdem bin ich ein sehr lauter Spieler und gebe viele Kommandos. Das ist einfach meine Art“, erklärte Lars Lukas Mai dazu. Im familiären Umfeld sei das anders, „dann kann ich abschalten und mal nicht über Fußball reden.“ Bis Sonntag dürfte den beiden Brüdern genau das aber besonders schwer fallen.

Lars Blancke Redakteur / Sportredaktion
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