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NWZonline.de Sport Fußball 1.Bundesliga Werder Bremen

Europa-Rennen statt Pokal-Ärger

27.04.2019

Bremen /Düsseldorf Für Werder Bremens Trainer Florian Kohfeldt ist die Geschichte um den Bayern-Elfmeter abgehakt, für den Deutschen Fußball-Bund (DFB) dagegen noch nicht. Robert Kampka, in Werders Pokal-Halbfinale am Mittwoch gegen Bayern München (2:3) als Video-Assistent im Einsatz, hätte Bremens Bundesligaspiel bei Fortuna Düsseldorf an diesem Samstag (15.30 Uhr) als Vierter Offizieller begleiten sollen. Doch anstelle des gebürtigen Görlitzers wird nun Florian Heft (Neuenkirchen) in Düsseldorf im Stadion sein.

„Die geänderte Schiedsrichteransetzung steht in Zusammenhang mit dem DFB-Pokalhalbfinale“, teilte der DFB mit. DFB-Videochef Jochen Drees hatte die umstrittene Strafstoßentscheidung, die zum 3:2-Siegtreffer durch Robert Lewandowski führte, „für nicht korrekt“ erklärt. Zudem hatte er den Austausch zwischen Schiedsrichter Daniel Siebert und dem Video-Assistenten Kampka in Köln kritisiert.

Kohfeldt ging am Freitag nur noch kurz auf den emotional diskutierten Streitfall vom Mittwoch ein. „Sie haben klargemacht, dass es ein Fehler war“, sagte er mit Blick auf das Eingeständnis von Drees: „Das ist besser, als irgendetwas zu konstruieren. Es ist eine ehrliche Aussage.“ Ansonsten erklärte er den Pokal-Wettbewerb aber für „vorbei“ und kündigte an: „Wir wollen jetzt die Enttäuschung umwandeln in positive Trotzigkeit.“ Schon am späten Mittwochabend hatte Kohfeldt sich irgendwann geweigert, weiter über die zu Bremer Ungunsten gefällte Strafstoß-Entscheidung zu diskutieren. Er wolle nicht, dass dieses Thema das gute Spiel seiner Mannschaft überdecke. Dieses Verhalten und auch, dass er auf direkte Kritik am Schiedsrichter verzichtete, hatte ihm viel Anerkennung eingebracht.

Für Werder geht es beim bereits geretteten Aufsteiger Düsseldorf um wichtige Punkte im Kampf um die Europapokal-Plätze. Nach dem Einzug der Bayern und von RB Leipzig ins Pokalfinale reicht Rang sieben für den Sprung in die Europa-League-Qualifikation, die Bremer belegen derzeit Rang acht. Nach dem Match im Rheinland trifft Werder allerdings noch auf Borussia Dortmund, 1899 Hoffenheim und Leipzig – das sind allesamt Spitzenmannschaften. „Es wird gut“, prognostizierte Kohfeldt und geriet bereits etwas ins Träumen: „Ich habe schon so ein Szenario nach dem Leipzig-Spiel im Kopf. Wenn wir alle hier wieder den Nachmittag gemeinsam verbringen.“

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