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NWZonline.de Sport Fußball 1.Bundesliga Werder Bremen

Ehrenpräsident Von Werder Bremen: Fischer fordert: Mit Kohfeldt auch in der 2. Liga

25.02.2020

Bremen Werder Bremens Ehrenpräsident Klaus-Dieter Fischer ist vehement dafür, mit dem Trainer Florian Kohfeldt zur Not auch in die 2. Bundesliga zu gehen. „Das mit Florian ist ein langfristiges Modell, da sind wir uns doch alle einig“, sagte der 79-Jährige in einem Interview der „Deichstube“: „Wenn der Aufsichtsrat und die Geschäftsführung nicht glauben würden, dass wir mit ihm den Wiederaufstieg schaffen, dann müsste man es schon jetzt beenden.“

Beim Tabellenvorletzten (17 Punkte in 23 Spielen) der Fußball-Bundesliga war Fischer zwischen 1974 und 2014 unter anderem Vizepräsident, Vorstandsmitglied und einer der drei Geschäftsführer der 2004 ausgegliederten Profifußball-Gesellschaft. Der aktuellen Geschäftsführung wirft er vor: „Wir müssen als Verein eine geschlossene Einheit bleiben und dieses langfristige Modell mit Kohfeldt auch nach außen hin leidenschaftlich verteidigen. Das wird nicht an allen Stellen, gerade in der Führung des Clubs, konsequent genug gemacht. Das ist gefährlich.“

Anderen Denkmodellen wie etwa einer Verpflichtung von Bruno Labbadia oder einer Reaktivierung von Thomas Schaaf als Cheftrainer erteilte Fischer eine Absage. „Bruno Labbadia wurde immer wieder auch entlassen oder hat die Vereine selbst verlassen. Für mich wäre das kein langfristiges Modell“, sagte er. Die Idee, den früheren Meistercoach Schaaf für den Abstiegskampf zu holen und danach im Sommer wieder mit Kohfeldt weiterzumachen, nannte der langjährige Vereinsfunktionär sogar „albern“. „Du kannst doch Florian jetzt nicht für drei, vier Monate aus der Schusslinie nehmen und ihn dann zurückholen“, meinte Fischer: „Das würde er selbst nicht wollen.“

Trotz fünf Niederlagen in Serie, neun Bundesliga-Heimspielen ohne Sieg, neun Pleiten aus den vergangenen zehn Begegnungen und 784 Minuten ohne ein selbst erzieltes Tor hatte auch Sportchef Frank Baumann nach dem 0:2 gegen Borussia Dortmund betont, dass er mit dem Trainer und nicht über ihn spreche. Kohfeldt selbst strahlte weiter großen Kampfgeist aus – und will vor den Partien gegen Eintracht Frankfurt (Sonntag, 18 Uhr) und bei Hertha BSC (Samstag, 7. März) den Hebel vor allem im harmlosen Angriff ansetzen. Er habe der Mannschaft noch auf dem Platz am Samstag gesagt, dass die „kommenden Trainingseinheiten enorm wichtig sind, um unseren Offensivfußball zu verbessern“.

Das ist auch dringend notwendig: Vor den eigenen Fans im Weserstadion hat Werder bereits seit 460 Minuten kein eigenes Tor mehr erzielt. Der letzte Bremer Heimtorschütze heißt Yuya Osako, es war das letztlich wertlose 1:2 in der 80. Minute gegen Schalke 04 – und das war am 23. November des vergangenen Jahres.

Lars Blancke Redakteur / Sportredaktion
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