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Schauspieler Gerd Baltus ist tot
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Aktualisiert vor 3 Minuten.

Bekannt Aus „derrick“ Und „tatort“
Schauspieler Gerd Baltus ist tot

NWZonline.de Sport Fußball 1.Bundesliga Werder Bremen

Werder auf der Suche nach Veränderungen

22.11.2019

Bremen Es sollte wohl der für ihn typisch flotte Spruch sein. Und doch steckte in den wenigen Worten, die Claudio Pizarro zu seiner bereits seit Dienstag erblondeten Haarmähne wählte, eine große Portion Wahrheit. „Wir brauchen Veränderungen, also habe ich es gemacht“, sagte die Vereinslegende von Werder Bremen mit einem Lächeln.

Was sich bei dem Fußball-Bundesligisten von der Weser mit dem Heimspiel an diesem Samstag (15.30 Uhr) gegen Schalke 04 vor allem verändern muss, sind die Ergebnisse. Platz 14 und nur zwei Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz 16 ist die ernüchternde Bilanz nach elf Saisonspielen.

„Jetzt ist genug geredet“, sagte Trainer Florian Kohfeldt am Donnerstag, nachdem er die zweiwöchige Länderspielpause in erster Linie dazu genutzt hatte, um viele Gespräche mit seinen Profis zu führen. Es habe einen großen „Meinungsaustausch“ gegeben: „Ich merke an der Stimmung in der Mannschaft, dass sie unbedingt gewinnen will.“

Immer ein Gegentor

Dafür müssen sich die Bremer vor allem defensiv verändern. In jedem Pflichtspiel dieser Saison kassierte Werder mindestens einen Gegentreffer, da macht die Rückkehr von Leistungsträger Ludwig Augustinsson umso mehr Hoffnung. Der schwedische Linksverteidiger war Ende August am Knie operiert worden und konnte in dieser Saison noch kein Pflichtspiel bestreiten, wird aber gegen die in dieser Saison unter dem neuen Trainer David Wagner wieder erstarkten Schalker in den Kader zurückkehren.

„Er ist ein Startelfkandidat, aber das heißt nicht, dass er auch von Anfang an spielt“, erklärte Kohfeldt die Situation Augustinssons. Es sei nicht der übliche Weg, dass er nach so einer langen Ausfallzeit von Anfang an spiele, „das wäre sehr, sehr schnell“. Weil jedoch Vertreter Marco Friedl auf der linken Abwehrseite zuletzt ein Unsicherheitsfaktor war, dürfte der Coach nachhaltig über einen Startelf-Einsatz des Schweden nachdenken. Kohfeldt hob Augustinssons Cleverness hervor, betonte, dass der Gegner über seine Seite in der Regel nur selten zu gefährlichen Offensiv-Aktionen komme und lobte seinen Fitnesszustand: „Er verfügt über ein enorm gutes athletisches Grundkonstrukt. Er wird nach 80 Minuten nicht pumpen. Im Training sah das sehr gut aus.“

Keine Veränderung gibt es dagegen bei Niklas Moisander. Der Kapitän und Innenverteidiger, der so schmerzlich als Führungskraft vermisst wird, fehlt auch gegen die Königsblauen. „Für das Wochenende ist er kein Thema. Danach schauen wir weiter“, sagte Kohfeldt das, was er seit Wochen über den Finnen sagen muss. Seine Muskelverletzung stellt sich als wesentlich schwerwiegender heraus als zunächst vermutet.

Der nächste spielentscheidende Faktor, den die Bremer Mannschaft verändern will, ist das Verhalten bei Standardsituationen. Kein Team der Liga hat nach Eckbällen und Freistößen so viele Gegentreffer bekommen wie die Grün-Weißen. In dieser Woche arbeitete Kohfeldt unter Ausschluss der Öffentlichkeit mit seinen Spielern an diesen Situationen. „Ich bin mir sicher, dass wir eine andere Haltung haben werden bei den Standards“, betonte er am Donnerstag. Ruhende Bälle würden sich allerdings nur bedingt trainieren lassen, da das Verhalten im Training oft ein anderes sei als in Spielen.

Pizarro noch ohne Tor

Und dann wäre da ja noch der erblondete Pizarro, der das Bremer Spiel in der vergangenen Saison nach seinen Einwechslungen oftmals verändert hat. In dieser Spielzeit nimmt der 41-Jährige nicht die Rolle ein, die er von sich selbst wohl auch erwartet. Sieben Kurzeinsätze mit insgesamt 67 Minuten Einsatzzeit stehen da nur zu Buche – und noch kein einziges Tor. Es wäre ein guter Zeitpunkt, diese Statistik zu verändern.

Lars Blancke Redakteur / Sportredaktion
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