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Fußball-Bundesliga Werder hofft auf erneute Tor-Gala gegen Stuttgart

Bremen - Es war der 2. Mai 2016, als sich im Weserstadion etwas Historisches ereignete. Klar, Werder Bremens 6:2-Erfolg gegen den VfB Stuttgart war speziell, vor allem weil er damals am 32. Spieltag im Abstiegskampf enorm wichtig war. Aber in die Geschichtsbücher der Fußball-Bundesliga schaffte es das bisher letzte Nord-Süd-Duell nicht wegen des Bremer Kantersiegs. Vielmehr findet es seinen Platz, weil es das allererste reguläre Montagspiel in der Liga-Geschichte war.

Fans sind ein echter Faktor

Florian Kohfeldt saß auch damals auf der Bank – allerdings nicht als Cheftrainer, wie er es an diesem Samstag (15.30 Uhr) gegen die Schwaben tun wird, sondern als „Co“ von Viktor Skripnik. Werder machte durch den Dreier (Tore: Fin Bartels (2), Claudio Pizarro, Anthony Ujah, Levin Öztunali und ein Stuttgarter Eigentor) einen entscheidenden Schritt in Richtung Klassenerhalt, Stuttgart trat zwei Wochen später den bitteren Gang in die zweite Liga an.

„Das war so ein Spiel, wo es irgendwann nicht mehr aufzuhalten war. Es war ein tolles Erlebnis und eine ganz, ganz wichtige Partie“, erinnerte sich Kohfeldt am Donnerstag an die grandiose Stimmung, die die Bremer Fans unter Flutlicht entfachten. Der 35-Jährige hofft, dass die eigenen Anhänger sein Team erneut zum Sieg tragen können: „Es wäre schön, wenn uns das wieder gelingen sollte. Wir wissen, dass wir hier privilegiert sind, was unsere Fans betrifft. Sie sind ein echter Faktor und unterstützen uns vorbehaltlos.“

Kohfeldt: „Es ist kein Endspiel“

Ein erneuter Erfolg wäre mit Blick auf die Tabelle eminent wichtig. Mit acht Zählern steht Werder auf dem vorletzten Platz, Aufsteiger VfB hat bereits 17 Punkte geholt. Nur mit einem Erfolg könnten die Bremer den Kontakt zum unteren Mittelfeld herstellen. „Natürlich würde uns ein Sieg gut tun, aber es ist kein Endspiel. Dafür sind es noch zu viele Begegnungen bis Saisonende“, versuchte Kohfeldt am Donnerstag, ein wenig Druck herauszunehmen.

Der Trainer selbst strahlt weiter Gelassenheit aus, obwohl über seine Zukunft erst im Winter entschieden wird. Unter dem Nachfolger von Alexander Nouri wirkt Werder deutlich verbessert, konnte allerdings nur gegen Hannover (4:0) gewinnen, während es in Frankfurt (1:2) und Leipzig (0:2) Niederlagen setzte. „Zuletzt hat dreimal nacheinander die Leistung gestimmt. Das macht Mut, auch in unserer schwierigen Lage“, sagte Sportchef Frank Baumann.

Junuzovic und Delaney sind einsatzbereit

„Ich habe großen Optimismus, dass wir das Spiel gewinnen werden“, betonte indes Kohfeldt. Auf ein Gewinn-Versprechen wie vor der Hannover-Partie wollte er sich jedoch nicht noch einmal einlassen. „Ich kann mich hier ja nicht jede Woche hinsetzen und über Versprechen reden, das wäre zu viel. Aber wir wollen natürlich gewinnen, und so müssen wir in jedes Spiel gehen“, betonte der Coach.

Bauen kann der Trainer auf seine beiden zuletzt angeschlagenen Anführer Zlatko Junuzovic und Thomas Delaney. Lediglich Stürmer Aron Johannsson (Knie) fehlt. „Ansonsten sind alle einsatzbereit“, sagte Kohfeldt.

Lars Blancke
Lars Blancke Sportredaktion
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