Bremen - Wenn Werder Bremen an diesem Samstag (15.30 Uhr) den SC Freiburg in der Fußball-Bundesliga empfängt, bleibt ein Wiedersehen mit Nils Petersen aus. Der frühere Bremer leidet an einem Muskelfaserriss im Oberschenkel.

Wären die Bremer im Jahr 2019 nicht ohnehin schon in einer sehr guten Form, würde sie die Personalsituation bei den Gästen automatisch zum Favoriten machen. Petersen führt eine Liste von acht Ausfällen an. „Zuletzt hatten wir nur 16 Feldspieler im Training, das ist nicht gut über so viele Wochen“, klagt Kult-Trainer Christian Streich.

Zumindest sein Co-Trainer Florian Bruns trifft im Weserstadion viele altbekannte Gesichter. Die Bremer aber legen ihren Fokus natürlich auf die wichtigen Punkte im Kampf um die internationalen Plätze. „Jeder von den Jungs weiß: Alles, was in den letzten Wochen positiv war, zählt nichts, wenn du ein Spiel wie gegen den SC Freiburg nicht gewinnst“, mahnte Florian Kohfeldt. Der Trainer meinte, er habe das Gefühl, er müsse niemandem in der Kabine klarmachen, wie wichtig die Partie sei. „Wir alle werden da sein, zu 100 Prozent. Da mache ich mir keine Gedanken.“

Streich indes hob die Arbeit von Kohfeldt hervor. Der 36-Jährige sei ein Coach, „der das Innenleben von Werder versteht und weiß, wie man mit verschiedenen Charakteren umgeht“.

Lars Blancke
Lars Blancke Sportredaktion