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NWZonline.de Sport Fußball 1.Bundesliga Werder Bremen

Schaaf zurück auf Trainerbank

22.10.2019

Bremen Thomas Schaaf ist längst ein Stammgast auf den kleineren Fußballplätzen geworden. War er aus seiner aktiven Karriere als Spieler sowie als Trainer die großen Arenen des Landes gewohnt, hält er sich inzwischen als Technischer Direktor des SV Werder (seit 2018) im Hintergrund auf – und guckt sich regelmäßig die Partien der Mannschaften aus dem Bremer Leistungszentrum an.

Diese Rolle, sie liegt Schaaf, das große Rampenlicht hat er schließlich noch nie von sich aus gesucht. Nun aber rückt Werders Vereinslegende bis zum Jahresende wieder etwas vor – zumindest bis an den Spielfeldrand der Regionalliga Nord. Denn weil sich der bisherige Co-Trainer Björn Dreyer die Achillessehne gerissen hat, ist sich Schaaf nicht zu schade dafür, kurzfristig als Mann an der Seite von Chefcoach Konrad Fünfstück (39) bei der Bremer Reserve einzuspringen.

Sein Debüt feiert Schaaf bereis an diesem Dienstag (19 Uhr), wenn Werders Zweite die Zweitliga-Reserve von Hannover 96 (einem weiteren Ex-Verein von Schaaf) auf Platz elf erwartet. Sein zweites Spiel als Co-Trainer hat dann auch für den Nordwesten eine spezielle Bedeutung. An diesem Samstag (14 Uhr) empfangen die Bremer den im Tabellenkeller feststeckenden SSV Jeddeloh – eine ganz unangenehme Aufgabe für die Ammerländer, die ihre vergangenen vier Partien allesamt verloren haben und inzwischen nur noch einen Zähler vor den drei direkten Abstiegsrängen stehen.

„Thomas stellt sich absolut in den Dienst der Sache“, sagte Björn Schierenbeck, Direktor des Werder-Nachwuchsleistungszentrums, dem Onlineportal „Deichstube“, über die neue Rolle des 58-Jährigen. Schaaf stehe ohnehin stets in engem Kontakt mit Fünfstück, er kenne die Spieler, sei beim Training dabei und „jetzt sitzt er eben auch bei den Spielen mit auf der Bank“.

Schaaf war 14 Jahre (1999 bis 2013) Cheftrainer an der Weser und führte die Grün-Weißen unter anderem 2004 zum einzigen Double der Vereinsgeschichte. Als verantwortlicher Coach war er zuletzt im Frühjahr 2016 erfolglos für Hannover 96 tätig. „Für mich ist es selbstverständlich, den Bedarf abzudecken, wenn er da ist“, sagt Schaaf. Bei Analysen oder Besprechungen sei er ohnehin oft dabei, jetzt sitze er wieder ein paar Meter weiter vorn. Die Entscheidungen treffe weiter Fünfstück.

Auch die mit eigentlich großen Ambitionen gestartete Bremer Reserve kann durchaus einen neuen Impuls vertragen. Die vergangenen drei Partien hat die Mannschaft, in der Kebba Badjie (20), der im Sommer vom VfL Oldenburg an die Weser gewechselt war, mit sieben Toren bester Angreifer ist, alle verloren. Das zwar nicht so offensiv formulierte, aber intern sicher thematisierte Ziel Aufstieg ist bei nur 21 Punkten aus 14 Partien und Rang neun in weite Ferne gerückt. Da kann die große Erfahrung von Thomas Schaaf den größtenteils sehr jungen Spielern sicherlich helfen.

Lars Blancke Redakteur / Sportredaktion
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