• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Sport Fußball 1.Bundesliga Werder Bremen

Trainer-Sprungbrett wieder frei

21.03.2019

Bremen Wer es mit einem Augenzwinkern sieht, könnte meinen, Werder Bremen sei seit Mittwoch auf der Suche nach einem Nachfolger von Florian Kohfeldt. Nein, der Trainer des Fußball-Bundesligisten ist nicht völlig überraschend zurückgetreten, dafür läuft es unter seiner Leitung auch viel zu gut. Aber der Coach der Bremer Reserve, Sven Hübscher, hört am Ende dieser Saison beim Regionalligisten auf und wechselt zum Drittligisten Preußen Münster. Infolgedessen steht ab diesem Sommer wieder jenes Sprungbrett frei, das in der Vergangenheit mehrere prominente Namen genutzt haben, um in ihrer Karriere kräftig abzuheben.

Erfolgreichstes Beispiel ist zweifelsfrei Thomas Schaaf. Der frühere Verteidiger und heutige Technische Direktor des SVW trainierte die Reserve von 1995 bis 1999, ehe er in die Bundesliga aufrückte und Werder sogleich vor dem Abstieg bewahrte – es folgten 14 Jahre, in denen er Kult-Status erreichte und die mit dem legendären einzigen Double der Vereinsgeschichte im Jahr 2004 gekrönt wurden.

So richtig in Mode gekommen ist das Modell „Trainer der Zweiten übernimmt die Erste“ gleichwohl erst danach. Viktor Skripnik machte den Anfang. Der Ukrainer stand von Juli 2013 bis Oktober 2014 an der Seitenlinie der Zweiten, dann stellte die Erste Robin Dutt frei und Skripnik wurde befördert. Bis September 2016 hielt er in der Bundesliga durch, dann musste auch der heute 49-Jährige wegen ausbleibender Erfolge gehen – und wieder rückte der Coach der Reserve nach.

Dieses Mal sollte Alexander Nouri, von Oktober 2014 an bei der Zweiten aktiv, die Grün-Weißen aus der Krise führen. Dies gelang kurzzeitig, Werder schnupperte in seiner ersten Saison sogar am Europapokal, doch auch Nouri hielt nur 13 Monate durch. Es folgte im Oktober 2017 der heutige Coach Kohfeldt, der zuvor – natürlich – ein Jahr lang der Cheftrainer der Bremer Reserve gewesen war.

Björn Schierenbeck wird also ganz behutsam vorgehen, um nun einen geeigneten Nachfolger für Hübscher zu finden. „Für diese Entscheidung werden wir uns die nötige Zeit lassen“, sagte der Leiter des Werder-Leistungszentrums am Mittwoch in dem Wissen, wie wichtig die Personalie in der viel zitierten Werder-Familie ist.

Mögliche interne Anwärter für den Hübscher-Posten wären U-19-Coach Marco Grote und U-17-Coach Christian Brand. Der 46-jährige frühere Spieler des VfB Oldenburg arbeitet seit Februar 2018 im Verein, trainierte zuvor immerhin schon die Profimannschaften von Jahn Regensburg und Hansa Rostock. Eine andere interne Variante wäre, dass Hübschers Co-Trainer, Mirko Votava, zum Cheftrainer aufrückt.

Lars Blancke Redakteur / Sportredaktion
Rufen Sie mich an:
0441 9988 2033
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.