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NWZonline.de Sport Fußball 1.Bundesliga Werder Bremen

Fußball: Werders Personaldecke wird schon wieder dünner

22.01.2020

Bremen Endlich hatte es in Düsseldorf geklappt. 1:0 gewonnen, drei wichtige Punkte im Abstiegskampf der Fußball-Bundesliga geholt und vor allem: Zum ersten Mal in dieser Saison zu Null gespielt, zum ersten Mal nach insgesamt 18 Bundesligapartien kein Gegentor kassiert. Doch trotz der Erleichterung stehen wieder große Sorgenfalten auf der Stirn bei den Verantwortlichen von Werder Bremen.

„Es kann theoretisch auch sein, dass es vier Wochen dauert“, sagte Sportchef Frank Baumann am Dienstag und meinte damit die Ausfallzeit von Kevin Vogt. Die Gehirnerschütterung, die sich Werders bisher einziger Winter-Zugang in der Nachspielzeit bei der Fortuna zugezogen hatte, soll auf keinen Fall unterschätzt werden. Man wolle noch bis Mittwoch Tests durchführen, erläuterte Baumann, dabei auch Vogts aktuelle Werte mit jenen aus dem vorherigen Sommer, als er noch für die TSG Hoffenheim spielte, abgleichen. „Für Kevin ist ansonsten erstmal Ruhe angesagt“, sagte Baumann. Es gebe verschiedene Formen der Gehirnerschütterung, deswegen wolle Werder erst die weiteren Tests abwarten, die genauere Ergebnisse zur Schwere der Verletzung bringen sollen.

Das bedeutet auch: Die Wahrscheinlichkeit, dass Vogt an diesem Sonntag (15.30 Uhr) im ersten Heimspiel des neues Jahres gegen seinen Ex-Club auf dem Rasen des Weserstadions steht, ist nicht sehr hoch. Damit würde neben dem gelb-rot-gesperrten Kapitän Niklas Moisander der zweite Eckpfeiler der neu einstudierten Dreierkette fehlen, die maßgeblich für das erste Zu-Null-Spiel dieser Saison war. Da auch der etatmäßige Linksaußen Ludwig Augus-tinsson mit einer neuerlichen Muskelverletzung noch länger ausfällt, wie seit Dienstag feststeht, und der Stamm-Rechtsaußen Theodor Gebre Selassie (Oberschenkelverletzung) erst in mehreren Wochen wieder zur Verfügung stehen wird, fehlen vier Fünftel von Werders Dreierkette, die defensiv zu einer Fünferreihe wird.

Da kann man fast von Glück sprechen, dass die Bremer bereits in der Hinrunde aufgrund der beginnenden Personalmisere ihre Abwehr breiter aufgestellt hatten. Neben dem gesetzten Ömer Toprak streiten sich nun Milos Veljkovic, Sebastian Langkamp und Christian Groß um die beiden freigewordenen Plätze in der Innenverteidigung. Auf der linken Seite wird wie auch in Düsseldorf Marco Friedl auflaufen – und rechts wohl erneut Maximilian Eggestein. Das hatte der 23-Jährige – eigentlich im zentralen Mittelfeld zuhause – bereits aus der Not heraus am Rhein getan, denn Gebre Selassies Ersatzmann Michael Lang fällt mit einer Muskelverletzung ebenfalls noch wochenlang aus.

Trotz der immer dünner werdenden Personaldecke in der Defensive sucht Baumann im Winter-Transferfenster keine Verstärkungen mehr für die Abwehr. „Wenn etwas Passendes kommt, werden wir im Offensivbereich noch jemanden dazunehmen. Wir werden aber nicht aktionistisch“, hatte Baumann am Sonntag im „Doppelpass“ von Sport 1 erklärt.

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Lars Blancke Redakteur / Sportredaktion
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