• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Sport Fußball 1.Bundesliga Werder Bremen

Endlich wieder gute Nachrichten für Kohfeldt

27.09.2019

Bremen Florian Kohfeldt war anzusehen, dass er sich auf diesen Satz freute. „Es gibt gute Nachrichten“, sagte der Trainer von Fußball-Bundesligist Werder Bremen am Donnerstag auf der offiziellen Pressekonferenz vor dem Spiel an diesem Samstag (18.30 Uhr) bei Borussia Dortmund. Gute Nachrichten? In einer Gesprächsrunde vor einem Spiel, in der es traditionell unter anderem um die Personalsituation in der Mannschaft geht? Das hatte es in dieser Saison an der Weser wahrlich noch nicht gegeben.

Kluge Entscheidung

„Ich freue mich sehr über jeden Spieler, der zurückkommt“, betonte Kohfeldt, den vor allem die verbesserte Form von Milot Rashica nach dessen wochenlangen Ausfall aufgrund muskulärer Probleme freute. „Milot hat überhaupt keine Probleme mehr, er ist definitiv ein Startelfkandidat“, äußerte sich der Trainer derart überzeugt, dass ein Auftritt des pfeilschnellen Kosovaren bei der Borussia sicher sein dürfte. Es sei eine kluge Entscheidung gewesen, den 22-Jährigen gegen Leipzig (0:3) noch auf der Bank sitzen zu lassen.

Ebenfalls wieder im Kader stehen die Innenverteidiger Sebastian Langkamp und Milos Veljkovic. Weil Niklas Moisander und Ömer Toprak („Er schafft es nicht“) beim Vizemeister weiter fehlen werden, ist ihre Rückkehr wichtig – auch wenn die beiden Langzeitverletzten voraussichtlich noch nicht der Bremer Startformation angehören dürften. „Sie spielen ziemlich sicher nicht von Anfang an“, erklärte Kohfeldt, der somit erneut auf Christian Groß und Theodor Gebre Selassie im Abwehrzentrum setzen dürfte.

Ohnehin zurück kehrt der Ex-Dortmunder Nuri Sahin nach seiner Gelb-Rot-Sperre. Philipp Bargfrede hat sein Kurz-Comeback gegen Leipzig gut verkraftet und ist „eine Woche weiter. Vielleicht werden aus den 20 Minuten auch 30 oder 45 Minuten. Wir werden allerdings weiter mit Vernunft handeln.“

Leise Hoffnungen hatten die Bremer unter der Woche, dass auch Toprak, ebenfalls ein Ex-Borusse, gegen seinen alten Club wieder einsatzbereit ist – diese haben sich aber zerschlagen, weil Werder kein zu hohes Risiko eingehen möchte. „Unter gewissen Risikoabwägungen hätte er vielleicht eine halbe Stunde spielen können, aber wir werden ihn so vorbereiten, dass er gegen Frankfurt wieder spielen kann“, begründete Kohfeldt den Verzicht. Auch Kapitän Moisander könnte eine Woche später gegen die Hessen wieder fit sein, „dann“, äußerte der Trainer gut gelaunt, „wären wir abgesehen von Ludwig Augustinsson in der Defensive komplett.“

Kohfeldt kämpferisch

Trotz der guten Nachrichten sind die Bremer sich bewusst, dass es bei den heimstarken Dortmundern, bei denen der Einsatz von Mats Hummels aufgrund muskulärer Probleme unsicher ist, sehr schwierig wird. 5:1 gegen Augsburg, 4:0 gegen Leverkusen – das sind die beiden Heim-Ergebnisse der Borussen in dieser Spielzeit. „Dortmund gehört zu den drei schwersten Auswärtsspielen, die es in Deutschland gibt“, sagte Kohfeldt – der Trainer gab sich gleichwohl beflügelt von der verbesserten Personallage kämpferisch: „Ich sehe uns in Dortmund auf keinen Fall chancenlos. Wir werden uns mit allen Mitteln dagegen wehren, dass unsere Saison in eine falsche Richtung läuft. Und unsere Mittel werden mehr!“

Lars Blancke Redakteur / Sportredaktion
Rufen Sie mich an:
0441 9988 2033
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.