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NWZonline.de Sport Fußball 1.Bundesliga Werder Bremen

Werder stellt Trainerteam breiter auf

10.05.2019

Bremen Wer die U 19 von Werder Bremen verfolgt, der kennt den Namen schon: Ilia Gruev. So heißt der Kapitän der A-Junioren des Fußball-Bundesligisten von der Weser. Der 19-Jährige hat aber noch einen wichtigen Zusatz in seinem Namen: Junior. Ab der kommenden Saison ist nämlich noch ein Ilia Gruev im Verein – Senior. Der Vater des Talentes und frühere Coach des Zweitligisten MSV Duisburg verstärkt das Trainerteam der Bremer.

„Ilia ist für uns eine optimale Ergänzung. Er war selbst jahrelang Fußballprofi und kann fast ebenso viel Erfahrung als Trainer mit einbringen“, erklärte Cheftrainer Florian Kohfeldt am Donnerstag. Bisher stehen ihm „nur“ Thomas Horsch und Tim Borowski als Co-Trainer zur Seite, künftig leitet also ein Quartett die Geschicke im Training und an der Seitenlinie.

„Ich bin unglaublich zufrieden mit der Arbeit, die Horschi und Boro leisten. Ilia wird sich um andere Bereiche kümmern“, unterstrich Kohfeldt, der Gruev schon länger kennt und stets im regelmäßigen Austausch mit seinem Kollegen stand.

Der 49-jährige Bulgare, der in Deutschland als Spieler für den MSV, KFC Uerdingen und Rot-Weiß Erfurt auflief, soll vor allem das Thema Standardsituationen in die Hand nehmen, auch individuelle Trainingsplanung gehört zu seinen Aufgaben. „Wir haben in dieser Saison gemerkt, dass wir nicht alle Bereiche in der Tiefe abdecken konnten, wie es unser Anspruch ist“, sagte Kohfeldt und sprach von einer „beachtenswerten“ Lösung, da Gruev auch die Möglichkeit gehabt habe, woanders als Chefcoach zu arbeiten.

Weniger gute Nachrichten gab es indes vor dem wichtigen Auswärtsspiel an diesem Samstag (15.30 Uhr) bei der TSG Hoffenheim aus dem Spielerlager. Sowohl Philipp Bargfrede als auch Fin Bartels stehen im Kraichgau und im letzten Saisonspiel gegen Leipzig nicht mehr zur Verfügung. Zudem fehlt Davy Klaassen aufgrund seiner Gelbsperre bei den Hoffenheimern, die vier Zähler mehr als Werder auf dem Konto haben – die Bremer müssen dementsprechend unbedingt gewinnen, um ihre kleine Chance auf die internationalen Plätze zu wahren. Hoffenheim dagegen kann sich beim letzten Heimspiel von Trainer Julian Nagelsmann (wechselt zu RB Leipzig) auch noch die Chancen auf Platz vier, der zur Champions League berechtigt, erhalten.

Kohfeldt setzt bei den offensivstarken Gastgebern auf „Kompaktheit. Das klingt langweilig, ist aber gegen eine Mannschaft wie Hoffenheim ein immens wichtiger Faktor“, meinte der 36-Jährige. Es gehe darum, dass man die Möglichkeit erhalte, am letzten Spieltag noch etwas zu erreichen, „denn beim Saisonfinale passieren vielleicht Dinge, die niemand voraussehen kann.“

Lars Blancke Redakteur / Sportredaktion
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