Bremen/München - Werder Bremens Trainer Florian Kohfeldt hat vor der Denkweise gewarnt, dass der in der Fußball-Bundesliga kriselnde FC Bayern leichter zu bezwingen sei als in der Vergangenheit. „Das wäre komplett verrückt“, sagte der Trainer vor dem Duell mit dem Rekordmeister an diesem Samstag (15.30 Uhr): „Es wird schwer, aber es wird nicht unmöglich.“ Allerdings ist die Bilanz der Bremer gegen den früheren Titelrivalen verheerend. 15 Bundesliga-Spiele in Serie verlor Werder gegen die Münchner, bei einem Torverhältnis von 9:59.
Bei den Bayern steht indes an diesem Freitag (19 Uhr) die Jahreshauptversammlung an. Hier könnte es neue Hinweise zum Generationenwechsel in der Chefetage geben. Die Verträge von Präsident Uli Hoeneß und Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge laufen im nächsten Jahr aus. „Deswegen ist die wichtigste Aufgabe, in den nächsten ein, zwei, drei Jahren eine Nachfolgeregelung zu finden, die den Verein in ein ruhiges Fahrwasser bringen wird“, sagt Hoeneß. Auch die Antwort auf die Frage, wie sich die Bosse zu Trainer Niko Kovac positionieren, wird mit Spannung erwartet.
