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NWZonline.de Sport Fußball 1.Bundesliga Werder Bremen

Neuer Bremer Trainer feiert Premiere gegen Aue: So geht Ole Werner ins Werder-Debüt

03.12.2021

Bremen Die ersten Schneeflocken in Bremen ließen Ole Werner kalt. Mit dicker Wollmütze leitete der neue Cheftrainer von Werder am Donnerstag engagiert das letzte Mannschaftstraining vor seinem Debüt. Viel mehr als die weißen Flocken stört den 33-Jährigen, dass an diesem Freitag (18.30 Uhr/Sky) gegen Erzgebirge Aue gleich sechs Spieler – vier davon coronabedingt – ausfallen werden.

Das sagt Werner

„Wir sind nicht der einzige Verein, der von Corona-Fällen betroffen ist. Insofern muss man die Dinge so nehmen, wie sie sind und entsprechend darauf reagieren“, äußerte sich Werner am Donnerstag sachlich zu seinem erschwerten Start beim Fußball-Zweitligisten: „Ich musste nicht kurzfristig etwas über den Haufen werfen. Wir haben uns im Training mit Spielern aus der U 23 geholfen, um gewisse Spielformen üben zu können.“ Nicolai Rapp, Niklas Schmidt, Eren Dinkci und Fabio Chiarodia befinden sich nach positiven Tests in Quarantäne, Abdenego Nankishi und der Langzeitverletzte Nick Woltemade fehlen ohnehin. Mitchell Weiser durfte die Quarantäne dagegen wieder verlassen.

Das ist Werners Plan

„Wir wollen die Dinge, die gut waren, erhalten. Aber klar habe ich ein paar neue Ideen“, sagte Werner. Dass er einen ähnlichen, auf Dominanz ausgerichteten Spielstil wie Vorgänger Markus Anfang (wegen Impfpass-Affäre zurückgetreten) favorisiert, hatte er zuvor verraten. Auf ein spezielles taktisches System wollte er sich nicht festlegen. „Ich muss als Trainer schauen: Welche Stärken haben meine Spieler, hat meine Mannschaft? Ich werde mich da nicht festlegen, sondern auf den Gegner schauen und flexibel bleiben“, betonte der Coach. Dass er von der Doppel-Spitze Niclas Füllkrug und Marvin Ducksch abrückt, ist nach deren Leistungen unwahrscheinlich.

Fußball im Fokus

Er habe sich mit dem Team diese Woche ausschließlich auf den Sport konzentriert. „Es ist wichtig für uns, dass hier Fußball wieder das Thema ist und wir unsere eigene Leistung im Vordergrund sehen“, betonte Werner mit Blick auf die vielen Ablenkungen in Bremen in den vergangenen Wochen und Monaten. Er wird der vierte Werder-Trainer im vierten aufeinanderfolgenden Zweitliga-Spiel sein. Unter den Interimslösungen Christian Brand und Danijel Zenkovic hatten die Bremer zuletzt mit 1:2 bei Holstein Kiel verloren und zuvor gegen Schalke 04 ein Unentschieden (1:1) geholt.

27 000 Fans erlaubt

Trotz der Beschlüsse der Bund-Länder-Konferenz vom Donnerstag (maximal 15 000 Fans im Freien) dürfen im Weserstadion am Freitag noch einmal bis zu 27 000 Besucher dabei sein, die Bremer rechnen mit etwa 20 000 Fans. Die Zuschauerbeschränkungen bei Großveranstaltungen sollen vielerorts erst nächste Woche in die Verordnungen aufgenommen werden. Das Land Bremen hält sich damit an die Absprache, die es am Mittwoch mit Werder getroffen hatte. Es gibt allerdings keine Karten im freien Verkauf, Gäste-Fans sind nicht erlaubt. Nur Dauerkarteninhaber dürfen in die Arena. Es gilt die 2G-Regel.

Lars Blancke Redakteur / Sportredaktion
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