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NWZonline.de Sport Fußball 1.Bundesliga Werder Bremen

Werder kämpft mit müden Beinen

05.08.2019

Bremen Immerhin 30 116 Zuschauer waren am Samstag ins Weserstadion gekommen, um „ihren“ SV Werder kurz vor dem Start in die neue Saison zu betrachten. Was sie sahen, war ein klassischer Testspiel-Kick der Bremer gegen den FC Everton, der sehr viel von Sommerfußball hatte – und bei dem keine Tore fielen.

„Heute hat man die Beine noch ein wenig gefühlt“, gab Claudio Pizarro einen Tag nach dem Abschluss des zweiten Trainingslager in Grassau am Chiemsee zu. Neu-Kapitän Niklas Moisander betonte, dass es schwer gewesen sei, „aber ein guter letzter Test, auch wenn wir schwere Beine hatten. In unserem Angriffsspiel müssen wir noch etwas schärfer werden, das kommt mit der Frische.“

So war die Partie arm an Höhepunkten. Die Engländer traten zwar mit ihrer A-Elf an, da sie schon am kommenden Wochenende bei Crystal Palace in die Premier League starten, ließen aber das ganz große Tempo vermissen. Florian Kohfeldt schickte ebenfalls seine beste Elf derzeit auf den Rasen, setzte in der Innenverteidigung aufgrund der Verletzungssorgen auf Christian Groß aus der Reserve. „Er war sehr, sehr sicher und hat es in der ganzen Vorbereitung überragend gemacht“, lobte der Bremer Trainer den 30-Jährigen. Sein Fazit falle überwiegend positiv aus: „Wir haben einige Torchancen herausgearbeitet, auch wenn die Chancenauswertung hätte besser sein müssen.“

Vorne ließ der Coach mit Milot Rashica, Niclas Füllkrug und dem formstarken Yuya Osako spielen – zumindest ein Fingerzeig, wie die Aufstellung am kommenden Samstag (20.45 Uhr) in der ersten Runde des DFB-Pokal gegen Oberligist Atlas Delmenhorst aussehen könnte, war dies allemal. „Wir hätten es in ein, zwei Abschlussmöglichkeiten besser ausspielen können, aber insgesamt war es ein guter Test“, sagte Füllkrug.

Da auf dem Rasen nicht viel passierte, drehte sich nach der Partie alles sehr schnell um die angespannte Personallage in Werders Defensive – und um die Transfers, die Frank Baumann noch in Planung hat. „Es ist notwendig, Geduld zu haben, wenn man so hohe Ansprüche hat wie wir“, wiederholte der Sportchef. Er sei fest davon überzeugt, dass bis Ende des Sommer-Transferfensters am 2. September die erhofften zwei bis drei Zugänge verpflichtet werden. Dennoch stärkte er das bereits vorhandene Spielermaterial: „Ich bin gelassen, weil ich überzeugt bin von den Spielern, die schon hier sind.“

Baumann war indes nicht nur Sportchef sondern auch als Mitglied der Bremer DFB-Pokalsieger von 2009 gefordert. Sie wurden gemeinsam mit der Mannschaft von 1994 auf einer Bühne geehrt. Große Namen wie Otto Rehhagel, Thomas Schaaf, Mario Basler oder Per Mertesacker waren zu Gast und bestens gelaunt. „Er hat schon damals die ganze Zeit darauf hingearbeitet, mich irgendwann abzulösen“, sagte Rehhagel zum Beispiel im Scherz über Schaaf. Der eine trainierte die Pokalsieger von 1994, der andere das Siegerteam 15 Jahre später.

So spielte Werder: Pavlenka (46. Kapino) – Gebre Selassie, Groß, Moisander, Friedl – Sahin, M. Eggestein (63. J. Eggestein), Klaassen – Füllkrug (46. Sargent), Osako (76. Harnik), Rashica (63. Pizarro).

Lars Blancke Redakteur / Sportredaktion
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