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NWZonline.de Sport Fußball 1.Bundesliga Werder Bremen

So ist der Bremer Aufsichtsrat besetzt: Wer bei Werder über Baumanns Zukunft berät

28.05.2021

Bremen Weißer Rauch ist noch nicht über dem Weserstadion gesichtet worden, die Abstimmung über die Zukunft von Frank Baumann läuft offiziell noch. Inoffiziell aber ist längst durchgesickert, dass der Aufsichtsrat des künftigen Fußball-Zweitligisten Werder Bremen sich entschieden hat: Baumann, der umstrittene Kaderplaner des Absteigers, darf weitermachen. Das Kontrollgremium beauftragt den bei den Fans unbeliebten Manager, einen neuen Trainer zu finden und einen neuen Kader zusammenzustellen, mit dem der Wiederaufstieg trotz der finanziellen Nöte möglich ist.

Wer sitzt in Werders Aufsichtsrat?

Der Aufsichtsrat darf nicht aktiv in die sportlichen Belange eingreifen, hat aber eine Beratungs- und Kontrollfunktion gegenüber der Geschäftsführung. Angeführt wird das sechsköpfige Gremium seit 2014 von Marco Bode (51), der frühere Werder-Profi ist das bekannteste Gesicht und klarer Baumann-Befürworter. Die weiteren Mitglieder des Werder-Aufsichtsrats treten fast nur im Hintergrund auf:

 Marco Fuchs (58, Jurist und Vorstandsvorsitzender des Bremer Raumfahrtunternehmens OHB; seit 2014 Aufsichtsrat)

 Andreas Hoetzel (64, Leiter Unternehmenskommunikation und Leiter Internationale Beziehungen der BLG Logistics Group; seit 2016 Aufsichtsrat)

 Thomas Krohne (59, Unternehmer; er war Präsident des Deutschen Volleyball-Verbands, seit 2016 Aufsichtsrat)

 Axel Plaat (62, Bankkaufmann; seit 2014 Schatzmeister des SV Werder, seit 2011 Aufsichtsrat)

 Kurt Zech (64, Bauunternehmer und Geschäftsführender Gesellschafter der Zech Group; seit 2016 Aufsichtsrat)

Wer sitzt in Werders Geschäftsführung?

Ein Trio bildet derweil die Geschäftsführung der vom Gesamtverein ausgegliederten Profifußballsparte SV Werder Bremen GmbH & Co. KGaA.

 Dr. Hubertus Hess-Grunewald fungiert als Präsident des SV Werder sowie als Geschäftsführer „Organisation & Sport“ der ausgegliederten GmbH. Der in Varel geborene 60-Jährige war zunächst von 1999 bis 2014 Mitglied des Aufsichtsrats, ehe er Präsident und Geschäftsführer wurde.

 Klaus Filbry ist seit 2012 Vorsitzender der Geschäftsführung sowie Geschäftsführer der GmbH. In der Öffentlichkeit äußert sich der 54-Jährige vor allem zum Thema Finanzen. So betonte er zuletzt, dass er trotz des Abstiegs und der Corona-Verluste keine Insolvenzgefahr sehe: „Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sind abgesichert.“ Er wisse, dass viele in Baumann den Sündenbock sehen, sagte er der „Deichstube“. Aber: „Er hat in alle Spielerverträge eine Zweitliga-Klausel eingebaut, die eine deutliche Senkung der Gehälter um 40 bis 60 Prozent beinhaltet.“

Frank Baumann ist offiziell der Geschäftsführer Fußball der Werder-GmbH ist. Der 45-Jährige vertritt alles Sportliche, sucht den neuen Trainer, stellt den Kader zusammen. Der Ex-Profi agierte von 2012 bis 2015 als Scouting-Direktor. 2016 übernahm er das Manager-Amt von Thomas Eichin.

Wie geht es mit dem Aufsichtsrat weiter?

Egal, wie die Entscheidung in der Causa Baumann ausfällt und wann sie kommuniziert wird: Im September gibt es neue Aufsichtsratswahlen bei Werder Bremen – und die werden mit Spannung erwartet. Nachdem sie im Vorjahr aufgrund der Pandemie verschoben worden waren, sollen sie in diesem Jahr notfalls digital stattfinden. Werder strebt aber eine Präsenzveranstaltung an, ein Termin ist noch nicht gefunden. Neue Bewerber um TV-Journalist Jörg Wontorra oder Fan-Vertreterin Maria Yaiza Stüven Sanchez haben sich bereits medienwirksam in Position gebracht. Es soll etliche weitere geben, die in den Aufsichtsrat drängen. Sicher ist gleichwohl: Die vom Präsidium des Vereins entsendeten Aufsichtsrat-Mitglieder Marco Fuchs und Axel Plaat dürfen ihre Plätze behalten.

Lars Blancke Redakteur / Sportredaktion
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