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NWZonline.de Sport Fußball 1.Bundesliga Werder Bremen

So läuft die Trainersuche bei Werder Bremen: Nach Brands Debüt steht Werner bereit

27.11.2021

Bremen Aussprechen wollte und durfte Frank Baumann am Freitag noch nicht das, was sich jeder bei der umständlichen Erklärung des Sportchefs von Fußball-Zweitligist Werder Bremen denken konnte. „Wir sind zuversichtlich, dass wir in der kommenden Woche eine Lösung auf der Trainerposition präsentieren. Nachdem wir mehrere Kandidaten im Fokus hatten, haben wir uns jetzt auf einen Kandidaten festgelegt. Die Gespräche sind aber noch nicht abgeschlossen“, sagte Baumann – und verriet damit eigentlich nichts, aber dennoch sehr viel.

Werder darf nichts sagen

Im Klartext heißt das: Wenn die Bremer ihr Auswärtsspiel an diesem Samstag (20.30 Uhr/Sport 1) bei Holstein Kiel absolviert haben, ist der Weg für Ole Werner frei. Weil der 33-Jährige noch bis September an der Förde coachte, dort 15 Jahre lang gearbeitet hat und ein Club-Urgestein ist, wollen die Kieler verhindern, dass Werner bei seinem Ex-Verein sein Debüt als Bremer Trainer gibt. Werder wiederum will in den Gesprächen sowohl mit Werner als auch mit dem Liga-Rivalen keinen Fehler machen, hält sich deswegen öffentlich bedeckt, um die Unterschrift nicht noch zu gefährden.

Spiel live auf Platt

Beim Nordderby zwischen Holstein Kiel und Werder Bremen an diesem Samstag (20.30 Uhr) bieten Radio Bremen und der Norddeutsche Rundfunk ihren Hörern etwas Besonderes an. Ludger Abeln kommentiert die Partie live auf Plattdeutsch. Unterstützt wird er von Mathias Arians. Zu hören ist der Plattdeutschkommentar ab 20.30 Uhr in einem Live-stream auf bremeneins.de, in der Sportschau App und in der ARD Audiothek.

Die Gespräche würden noch laufen, ein Vertrag sei noch nicht unterschrieben, unterstrich Baumann. Wahrscheinlich werden die Bremer den Nachfolger von Markus Anfang, der im Zuge des Skandals um seinen wahrscheinlich gefälschten Impfpass genau vor einer Woche zurückgetreten war, am Montag präsentieren. Vielleicht stellt sich Werner auch schon am Sonntag am Weserstadion vor.

Zuvor geht es für die Bremer nach turbulenten Tagen aber darum, den Anschluss an die Aufstiegsplätze nicht aus den Augen zu verlieren. In U-19-Coach Christian Brand (49) sitzt der zweite Interimstrainer binnen einer Woche auf der Bank, weil sich Co-Trainer Danijel Zenkovic, der die Mannschaft am vergangenen Samstag beim 1:1 gegen Schalke 04 betreute, nach einem positivem Coronatest in Quarantäne befindet.

Brand ganz entspannt

„Ich weiß, was ich zu tun habe. Ich mache das schon ein paar Jahre“, gab sich Brand, als Spieler früher unter anderem beim VfB Oldenburg aktiv, am Freitag sehr entspannt. Er habe „Bock auf die Aufgabe“, die Mannschaft habe sich in den vergangenen Tagen sehr professionell verhalten. Zu seinem unverhofften Einstieg in das Bundesliga-Leben meinte der gebürtige Quakenbrücker, dass man im Fußball „mit allem rechnen“ müsse: „Im Alltag passieren die unglaublichsten Geschichten – auch gerade hier bei uns jetzt in den letzten Wochen.“

Ob er auch künftig im Profifußball arbeiten wolle, schloss Brand nicht aus: „Für mich ist immer spannend: Welche Projekte sind das? Welche Menschen machen da mit? Was ist die Idee dahinter?“ Mit einem Sieg in Kiel kann er Werbung in eigener Sache betreiben.

Lars Blancke Redakteur / Sportredaktion
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