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NWZonline.de Sport Fußball 1.Bundesliga Werder Bremen

Das sagt Werder zu Drohnenflug

21.12.2018

Bremen Nationalspieler Nico Schulz nahm die Drohnen-Posse mit Humor. „Ich habe danach noch viel besser trainiert“, scherzte der Mittelfeldspieler von 1899 Hoffenheim nach dem 1:1 bei Werder Bremen. Nicht das teilweise hochklassige Bundesliga-Spiel und die schön herausgespielten Treffer von Leonardo Bittencourt (31. Minute) und Werders Theodor Gebre Selassie (57.) standen nach dem Spiel im Mittelpunkt – sondern die Spionage-Aktion eines Bremer Analysten mit Hilfe einer Drohne beim Hoffenheimer Abschlusstraining am Dienstag.

Der Vorfall liegt bei der Polizei. Sie habe bereits die Ermittlungen aufgenommen, erklärte Hoffenheims Clubsprecher Holger Kliem. Denn: Das Fliegen über Menschenansammlungen mit Drohnen ist verboten.

Drei Tage nach dem Einsatz einer Spionage-Drohne hat Werder Bremens Sport-Geschäftsführer Frank Baumann die Verantwortung für diese umstrittene Maßnahme übernommen. „Sollte die Aktion in Hoffenheim zu einer gewissen Verunsicherung auf dem Trainingsplatz geführt haben, dann möchten wir uns dafür entschuldigen“, erklärte der Ex-Nationalspieler am Freitag.

Gegner-Spionage ist für Julian Nagelsmann generell kein Problem. „Es ist doch normal, dass man sich den Gegner versucht anzuschauen“, erklärte der Hoffenheimer Coach, der das Flugobjekt am Dienstag während der Übungseinheit auch wahrgenommen hatte. Der kommende Trainer von RB Leipzig hatte vor zwei Jahren bereits berichtet, dass er Drohnen zur eigenen Trainingsbeobachtung einsetzen lassen wolle.

„Ich bin dem Analysten generell auch nicht böse, wenn er seinen Job macht“, erklärte Nagelsmann. „Grundsätzlich ist das als Mitarbeiter lobenswert, sich für seinen Club reinzuhängen und zu versuchen, den anderen Club auszuspionieren. Aber hier geht es um die Sicherheit“, betonte er. Die Bilder der Drohne sind, so versichert Kohfeldt, in der Spielvorbereitung auf das Hoffenheim-Spiel „nicht zum Einsatz gekommen“.

Es hätte auch wenig gebracht, denn nicht nur die Gastgeber, sondern auch die Kraichgauer änderten während der 90 Minuten gleich mehrfach ihre taktische Grundordnung. Was zu einem lebhaften bis turbulenten, mitunter sogar vogelwilden Spiel führte, bei dem beiden Übungsleitern mehrfach die Kontrolle über ihre Schützlinge entglitt.

„Hätten wir drei Tore geschossen, wäre unsere zweite Halbzeit die beste der Vorrunde gewesen“, haderte Kohfeldt, der für die Platzherren Lob und Tadel parat hatte: „Wir haben unsere grundsätzlich positive Entwicklung bestätigt, müssen aber lernen, solche Spiele zu gewinnen. Das heißt ganz klar: Kälter werden vor dem Tor.“

Denn es war mehr drin für die Grün-Weißen als der Kopfballtreffer des Tschechen Theodor Gebre Selassie in der 57. Minute, der den Bremern zumindest einen Punkt und den Anschluss ans erste Tabellendrittel rettete.

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