Bremen/Stuttgart - Die Heimbilanz von Tayfun Korkut als Trainer des Fußball-Bundesligisten VfB Stuttgart liest sich eindrucksvoll. Fünf Spiele, keine Niederlage, dabei dreimal gewonnen sowie zweimal remis gespielt – und lediglich zwei Gegentore bekommen. Werder Bremen muss sich also auf reichlich Gegenwehr einstellen, will man an diesem Samstag (15.30 Uhr) die Stuttgarter Festung stürmen.
„Sie verteidigen sehr klar und sind schwer zu bespielen, weil sie sehr wenige Gegentreffer zulassen“, lobt Bremens Trainer Florian Kohfeldt die Schwaben in höchsten Tönen. Seine Mannschaft benötige eine hohe Aggressivität gegen den Ball und eine gute Ordnung, „sodass wir Stuttgart keine Räume für Aktionen lassen.“
Die Bremer reisen ohne Luca Caldirola in den Süden der Republik. Der Italiener leidet unter Problemen am Sprunggelenk, kommt in dieser Saison aber ohnehin kaum zum Einsatz. Zudem fehlen der gelbgesperrte Thomas Delaney, für den wohl Zlatko Junuzovic ins Zentrum rücken wird, und der verletzte Ludwig Augustinsson, für den erneut Marco Friedl links hinten verteidigen dürfte. Wieder im Kader steht Aron Johannsson. Der Angreifer hat seine Knöchelverletzung überwunden.
Sieben Punkte beträgt der Vorsprung von Werder auf den Relegationsplatz 16. Gerettet sind die Grün-Weißen damit noch nicht, angesichts der eigenen guten Form präsentieren die Bremer sich jedoch selbstbewusst und mutig. „Unsere Motivation, den Klassenerhalt endgültig zu holen, ist sehr hoch“, stellt Kohfeldt klar.
