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46 Millionen Euro für „Seute Deern“
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Bremerhavener Wahrzeichen
46 Millionen Euro für „Seute Deern“

NWZonline.de Sport Fußball 1.Bundesliga Werder Bremen

Rückschlag schärft Werders Sinne

09.11.2019

Bremen Positiv bleiben ist ein weit verbreiteter Schlüssel zum Erfolg – deshalb versuchen Fußball-Trainer wie Werders Florian Kohfeldt auch oft, aus misslungenen Ereignissen Gutes herauszuziehen. Beim 2:2 gegen SC Freiburg zum Beispiel war es auch eine Portion Dummheit, dass die Bremer in der Nachspielzeit in Überzahl noch den Sieg aus der Hand gaben.

Weshalb Kohfeldt in dieser Woche auch viele Gespräche mit seinen Spielern führte und guter Dinge ist, dass diese genau aufgepasst haben. „Nach einem Rückschlag ist das immer etwas einfacher, als wenn man erfolgreich war, die Spieler hören dann besser zu“, sagte Kohfeldt.

In dieser Hinsicht könnte sich der Werder-Coach über den Sieg des nächsten Bundesliga-Rivalen Borussia Mönchengladbach am Donnerstagabend gegen AS Rom in der Europa League gleich doppelt freuen, da die Gladbacher nun entsprechend womöglich nicht so gut auf Trainer Marco Rose hören. Dazu kam noch „Freude über das späte Siegtor der Borussia“, gab Kohfeldt als Fußball-Fan zu: „Es war eine gute Woche für den deutschen Fußball mit vier Siegen in der Champions League und dem Gladbacher Erfolg. Das lässt das Gerede verstummen, der deutsche Fußball sei nicht mehr konkurrenzfähig.“

Allerdings schaute sich Kohfeldt die Gladbacher natürlich auch deshalb ganz genau an, weil er mit Werder an diesem Sonntag (13.30 Uhr) im Borussia Park gastiert und auf den Überraschungs-Spitzenreiter trifft. Dass der späte Gladbacher Treffer zum 2:1 durch Marcus Thuram daher eher schlecht für seine Mannschaft war, weil er die Borussia noch selbstbewusster macht, sieht Kohfeldt nicht so. „Selbstvertrauen ist nicht gerade Mangelware in Gladbach im Moment“, sagte Kohfeldt. Der Sieg gegen Rom werde dies nicht mehr groß steigern.

Doch auch wenn seine Mannschaft anders als die Borussia zuletzt fünf Mal in Serie nur Remis gespielt hat, erwartet Kohfeldt von seinen Spielern einen mutigen Auftritt in Gladbach. „Wir fahren sicher nicht nach Gladbach, um da unentschieden zu spielen. Wir fahren dahin, um zu gewinnen“, sagte der Werder-Coach. „Wir wissen, dass das schwer wird, aber wir gehen immer in ein Spiel, um es zu gewinnen.“ Auch gegen den SC Freiburg hätte Kohfeldt natürlich lieber die drei Punkte mitgenommen: „Dann säßen wir jetzt hier und hätten von einer perfekten Woche gesprochen.“

So hinken die Bremer den Ansprüchen weiter hinterher und stehen in Gladbach schon ein bisschen unter Druck. Ärgerlich ist es daher, dass Kapitän Niklas Moisander weiterhin ausfallen wird. Der finnische Abwehrchef fehlt nach wie vor wegen einer Wadenverletzung und soll erst nach der Länderspielpause wieder ins Training mit der Mannschaft einsteigen.

Mathias Freese Redakteur / Sportredaktion
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