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NWZonline.de Sport Fußball 1.Bundesliga Werder Bremen

Harnik darf nur im Training ran

23.08.2019

Bremen Wenige Wochen nach dem Weggang von Max Kruse war auch die Zeit seines Kumpels Martin Harnik beim Fußball-Bundesligisten Werder Bremen beendet. Kurz vor Ende der Transferperiode im Sommer 2009 wurde der in Hamburg geborene Österreicher von Werder an Fortuna Düsseldorf verliehen. Rund zwei Monate vorher war Kruse, mit dem Harnik einst schon beim Hamburger Club SC Vier- und Marschlande in der Jugend gespielt hatte, von Werder aus zum FC St. Pauli gegangen.

Dass sich auf einen Weggang des Stürmers Kruse (31/er spielt seit diesem Sommer bei Fenerbahce Istanbul) eine Ausleihe von Angreifer Harnik anschließt, könnte sich in diesem Sommer wiederholen. Denn während das zweite Engagement von Kruse in Bremen ein durchaus erfolgreiches war, kam Harnik nach seiner Rückkehr zu Werder im Sommer 2018 nicht recht in Tritt. 18 Bundesliga-Einsätze verzeichnete der 32-Jährige in der abgelaufenen Bundesliga-Saison, lediglich eine Partie davon bestritt er über die volle Distanz. In der noch jungen Saison 2019/20 stand er in den Partien gegen Atlas Delmenhorst (DFB-Pokal) und Düsseldorf (Bundesliga) zwar jeweils im Kader, wurde aber nicht eingesetzt.

„Schwarz-Weiß-Denken“ Ärgert Kohfeldt

Werder-Trainer Florian Kohfeldt hat sich genervt vom Krisengerede nach der 1:3-Auftaktniederlage gegen Fortuna Düsseldorf gezeigt. Der Bremer Coach habe nach der überraschenden Heimpleite zum Saisonstart viel „Schwarz-Weiß-Denken“ in den Medien ausgemacht. „Meiner Meinung nach wird uns in dieser Saison sehr, sehr früh eine Situation eingeredet, die weder existent noch in unseren Köpfen ist“, monierte der 36-Jährige am Donnerstag. Vor dem Spiel bei 1899 Hoffenheim an diesem Samstag (15.30 Uhr) hat sich der Trainer deshalb „brutal“ vor seine Mannschaft gestellt. Kohfeldt: „Ich spüre jetzt große Lust bei den Spielern.“

„Martins eigener Anspruch geht in Richtung Stammspieler“, sagte Werder-Sportchef Frank Baumann dem Magazin „Kicker“, „und diesbezüglich hat sich nichts verändert: Es bleibt schwierig für ihn, in die erste Elf zu kommen.

Das dürfte dem Stürmer auch an diesem Samstag (15.30 Uhr) beim Gastspiel der Bremer bei 1899 Hoffenheim nicht gelingen. Zwar fällt in Milot Rashica ein Offensivspieler wegen einer Muskelverletzung im Adduktorenbereich mehrere Wochen aus. Das erhöht vermutlich aber nur die Chancen von Harnik auf eine Einwechslung. Denn vor allem der für 6,5 Millionen Euro Ablöse von Hannover 96 gekommene Niclas Füllkrug hat deutlich bessere Chancen auf einen Platz in der Startelf. Und selbst die Rolle als erster Joker liegt eher beim 40-jährigen Claudio Pizarro. Der wurde gegen Delmenhorst und Düsseldorf jeweils eingewechselt.

Harnik, der seine Nationalmannschafts-Karriere nach 68 Einsätzen für Österreich im Jahr 2017 beendet hatte, nimmt die Angelegenheit professionell hin. Er muckt nicht auf und versucht, sich durch gute Trainingsleistungen anzubieten. Mehrmals schon waren in diesem Sommer Leihgeschäfte im Gespräch. Rapid Wien, Paok Saloniki und der Hamburger SV sollen interessiert gewesen sein, den noch bis 2021 vertraglich an Werder gebundenen Spieler zumindest für ein Jahr bei sich spielen zu lassen. Ein Wechsel kam allerdings nicht zustande. Baumann machte jüngst deutlich, dass ein Transfer bei einem entsprechenden Angebot sehr wohl ein Thema werden könnte. Das Transferfenster ist noch bis zum 2. September geöffnet.

Hauke Richters Leitung / Sportredaktion
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