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Werder Bremen Kurze Aufs und lange Abs in dieser Saison

Bremen - Ein starker Start, eine lange Durststrecke, ein kurzes Auf und ein Club-Negativrekord: Werder Bremen hat nach der Fast-Abstiegssaison in der Fußball-Bundesliga viele Aufs und Abs in der Spielzeit 2020/21 erlebt. Die meiste Zeit stand die Mannschaft stabil im Mittelfeld, nun droht der zweite Abstieg der Vereinsgeschichte. Das sind die Schlaglichter der Werder-Saison unter Trainer Florian Kohfeldt.

Traumstart

Dass man nach drei Spieltagen in Bremen von einem Traumstart sprechen würde, war nach dem verpatzten Auftakt (1:4 gegen Hertha BSC) in weite Ferne gerückt. Danach aber holt Werder sechs Punkte, gewinnt bei Schalke 04 (3:1) und gegen Arminia Bielefeld (1:0). Die Bremer stehen auf Platz sieben – und sind erleichtert, dass die im Sommer verjüngte Mannschaft gut in die Saison gefunden hat.

Remis-Rekord-Serie

Es folgt eine Remis-Rekord-Serie, die mehr Grund zur Hoffnung als Anlass zur Sorge gibt. Fünfmal in Serie spielen die Bremer 1:1 – mehr 1:1 in Folge hatte es nie zuvor in der Liga von einem Team gegeben. Die Punkteteilungen in Freiburg und Frankfurt und vor allem in München untermauern, dass Werder defensiv stabiler auftritt.

WERDER BREMEN Kohfeldt: Nur noch ein Trainer auf Zeit

Lars Blancke
Bremen

Die Remis gegen Hoffenheim und Köln zeigen dagegen, dass die Kohfeldt-Elf im Spiel nach vorn gegen defensive Teams Probleme hat.

Erster Kohfeldt-Druck

Nach den fünf Unentschieden folgen vier Niederlagen und damit eine Serie von neun Partien ohne Erfolg. Die Gegner sind mit Wolfsburg, Stuttgart, Leipzig und Dortmund zwar stark. Aber erstmals erhöht sich der Druck auf Kohfeldt und sein Team. Werder ist mit elf Punkten aus zwölf Spielen inzwischen auf den 14. Tabellenplatz abgerutscht.

Wende in Mainz

Im letzten Spiel vor Weihnachten gewinnt Werder glücklich mit 1:0 in Mainz durch ein Tor von Debütant Eren Dinkci in der 90. Minute. Danach tritt das Team sehr effektiv auf, hamstert gegen Augsburg (2:0) und Frankfurt (2:1) sowie in Bielefeld (2:0) wichtige Punkte ein. Die Mannschaft spielt nicht schön, aber pragmatisch – und erfolgreich. Nach 24 Spieltagen hat sie 30 Punkte und ein Elf-Zähler-Polster auf Relegationsrang 16.

Sieben Pleiten in Serie

Es folgt der tiefe Absturz: Sieben Niederlagen in Folge und die guten Resultate der Konkurrenz bringen Werder binnen weniger Wochen zurück in den Abstiegskampf – gekrönt von dem Tiefpunkt am Samstag bei Union Berlin (1:3) und der Frage: Hält Werder weiter an Kohfeldt fest?

Lars Blancke
Lars Blancke Sportredaktion
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