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NWZonline.de Sport Fußball 1.Bundesliga Werder Bremen

Osako lässt Grün-Weiße aufatmen

02.09.2019

Bremen Im dritten Anlauf hat es endlich geklappt: Der erste Dreier. Dank Matchwinner und Doppelpacker Yuya Osako (6. Minute und 67.) und Josh Sargent (21.) atmet Werder Bremen mit Trainer Florian Kohfeldt erstmal kräftig durch. In einem turbulenten Spiel setzte sich Werder gegen den FC Augsburg am Sonntag mit 3:2 (2:1) durch und feierten den ersten Saisonsieg in der Fußball-Bundesliga – der totale Fehlstart ist damit erst einmal abgewendet.

„Das Wichtigste ist, dass wir drei Punkte behalten und endlich den verdienten ersten Sieg eingefahren haben“, sagte Werders Marco Friedl, der die Vorlage zum Siegtor lieferte: „Kompliment an die Mannschaft. Wir haben es von der ersten bis zur letzten Minute durchgezogen.“ Das sah auch Mittelfeldspieler Nuri Sahin so: „Es ist wichtig, dass wir punktemäßig endlich in der Saison angekommen sind.“ Augsburgs Doppel-Torschütze Vargas sah derweil den Platzverweis von Stephan Lichtsteiner in der 34. Minute als Knackpunkt: „Wenn man so früh ein Mann weniger ist, wird es schwierig zurückzukommen.“

Fünf Tore, noch mehr Chancen und ein Platzverweis: Die 40 041 Zuschauer im Weserstadion sahen ein Spiel mit hohem Unterhaltungswert. Bremen, das ohne sieben verletzte Profis auskommen musste, dominierte die Partie über weite Strecken und zeigte sich nach vorne ungemein spielfreudig und erspielte sich etliche Gelegenheiten.

Hinten offenbarten die Grün-Weißen allerdings einmal mehr ihre Schwächen. Die Bremer kassierten im dritten Spiel bereits die Gegentreffer sieben und acht. Werder klettert durch den knappen, aber verdienten Sieg in der Tabelle auf Platz 13.

Lange dauerte es nicht, bis die Grün-Weißen offensiv das erste Mal gefährlich wurden. Exakt fünf Minuten waren gespielt, ehe die Werder-Fans erstmals jubeln durften. Niclas Füllkrug chippte den Ball gefühlvoll in den Lauf von Osako, der im Duell gegen FCA-Keeper Tomas Koubek gelassen blieb und aus 16 Metern flach einschob – ein Traumstart für die Gastgeber.

Zwar antwortete Augsburg mit viel Druck und dem schnellen Ausgleich per Vargas-Kopfball, doch Werder blieb am Drücker und eroberte keine zehn Minuten später mit einem wunderschönen Treffer die Führung zurück. Nach hohem Zuspiel von Nuri Sahin bat Sargent zum Tänzchen: Ohne dass der Ball den Boden berührte, holte der US-Angreifer das Leder aus der Luft, lupfte es dann gefühlvoll über Koubek und schob schließlich ins leere Tor ein.

Werder musste sich angesichts von Chancen fast im Minutentakt aber den Vorwurf gefallen lassen, die Partie nicht schon zur Pause entschieden zu haben. Das rächte sich schnell.

Exakt 52 Sekunden nach Wiederanpfiff traf Vargas wie aus dem Nichts. Florian Niederlechner lief völlig unbedrängt über rechts in den Strafraum ein und bediente den Torschützen, der nur noch einschieben brauchte. Werder ließ aber nicht nach, schnürte die Gäste phasenweise in den eigenen 16er ein. Schüsse von Osako (57.), Davy Klaassen (60.) und Kapitän Niklas Moisander (65.) verfehlten ihr Ziel, dann traf Osako per Direktabnahme.

Niklas Benter Redakteur / Sportredaktion
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