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NWZonline.de Sport Fußball 1.Bundesliga Werder Bremen

Wahrlich nicht als Frühstarter bekannt

27.08.2019

Bremen Zwei Spiele, null Punkte – der Saisonstart von Werder Bremen ist gründlich missraten. Mit diesem Szenario hat der Fußball-Bundesligist in den vergangenen Jahren so seine Erfahrungen gemacht. Ein Rückblick auf die letzten zehn Saisons, in denen Werder sich wahrlich nicht als Frühstarter präsentiert hat.

Saison 2009/2010

Zwar hat Werder nach zwei Spieltagen nur einen Punkt auf dem Konto, zeigt aber nach der unnötigen 2:3-Auftaktniederlage gegen Eintracht Frankfurt bei Bayern München, dass es zur Elite der Liga gehört. Nationalspieler Mesut Özil bringt die Bremer nach Vorarbeit von Aaron Hunt in Führung, Mario Gomez glich für die Münchner aus. Am Ende der Saison belegt die Mannschaft von Trainer Thomas Schaaf Champions-League-Platz drei.

Saison 2010/2011

Die Saison beginnt so, wie sie letztlich auch laufen würde: miserabel. Die Bremer kommen bei der TSG Hoffenheim mit 1:4 unter die Räder, sind chancenlos gegen Carlos Eduardo, Vedad Ibisevic und Co. Zumindest die Heimspiel-Premiere glückt: Beim 4:2 gegen den 1. FC Köln trifft der just von Inter Mailand verpflichtete Marko Arnautovic bei seinem Startelf-Debüt für Werder doppelt und schürt Erwartungen, die er danach nicht erfüllen konnte. Die Bremer landen letztlich auf einem enttäuschenden 13. Platz, Schaaf steht erstmals deutlich in der Kritik

Saison 2011/2012

Erstmals seit fünf Jahren gewinnt Werder wieder ein Auftaktspiel – mit 2:0 gegen den 1. FC Kaiserslautern dank zweier Treffer von Markus Rosenberg. Nach einem Auf folgt aber symptomatisch für diese Spielzeit ein Ab beim 0:1 bei Bayer Leverkusen. Werder wird letztlich Neunter, verpasst zum zweiten Mal in Serie das internationale Geschäft.

Saison 2012/2013

Beim Meister aus Dortmund erwischt Werder einen denkbar schweren Start, verkauft sich beim 1:2 aber teuer. Marco Reus trifft in seinem ersten Spiel für den BVB, Theodot Gebre Selassie gleicht aus, ehe Mario Götze zum BVB-Sieg trifft. Eine Woche später ist die Stimmung aber bestens: Werder gewinnt das Nordderby gegen den Hamburger SV mit 2:0, Aaron Hunt und Nils Petersen treffen. Dennoch entwickelt sich erneut eine enttäuschende Saison, in der Werder bis zum vorletzten Spieltag gegen den Abstieg spielt. Nach einem 1:1 gegen Frankfurt und einem Treffer von Kevin de Bruyne ist der Klassenerhalt gesichert. Club-Legende Schaaf hört direkt danach auf, am letzten Spieltag in Nürnberg (2:3) sitzt Wolfgang Rolff interimsmäßig auf der Trainerbank. Werder wird 14. mit nur 34 Punkten.

Saison 2013/2014

Unter dem neuen Trainer Robin Dutt gibt es doch tatsächlich den perfekten Start. Werder gewinnt zunächst mit 1:0 bei Aufsteiger Eintracht Braunschweig durch ein spätes Tor von Zlatko Junuzovic und legt eine Woche später ein 1:0 gegen den FC Augsburg dank eines Treffers von Mehmet Ekici nach. Schon da spielt Werder aber wenig ansehnlich und schließt die Saison eins nach der Ära Schaaf lediglich mit 39 Punkten auf Platz zwölf ab.

Saison 2014/2015

Das 2:2 in Berlin und das 1:1 gegen Hoffenheim sorgen für einen durchschnittlichen Bremer Start. In der Folge wird es jedoch immer schlechter und nach neun Spielen, keinem Sieg und nur vier Punkten sowie einem trostlosen 0:1 gegen Köln muss Dutt gehen. Es übernimmt Viktor Skripnik. Der Ukrainer führt die Bremer schnell aus dem Keller und mit letztlich 43 Punkten noch auf Platz zehn.

Saison 2015/2016

Die zweite Saison unter dem immer wortkarger werdenden Skripnik verläuft deutlich unbefriedigender. Werder startet mit einem 0:3 gegen Schalke 04, holt danach zumindest ein 1:1 bei Hertha BSC dank eines Tores von Anthony Ujah. Bis zum letzten Spieltag müssen die Bremer um den Klassenerhalt zittern, erst ein 1:0-Herzschlagfinale gegen den direkten Rivalen Frankfurt mit einem ganz späten Tor von Papy Djilobodji und begleitet von der „Green White Wonderwall“ verhindern die mögliche Relegation. So kommt Werder auf 38 Punkte und landet auf dem 13. Platz.

Saison 2016/2017

2016 kommt Werder starttechnisch am Tiefpunkt an. Die Bremer gehen erst sag- und klanglos mit 0:6 in München unter, blamieren sich dann beim 1:2 gegen Augsburg. Es folgt ein 1:4 in Mönchengladbach, woraufhin Skripnik freigestellt wird. Es übernimmt Alexander Nouri. Auch hier zeigt der Trainer-Effekt Wirkung: Nouri führt die Truppe noch auf Platz acht (45 Punkte), letztlich fehlen sogar nur drei Punkte zu einem Europapokalplatz.

Saison 2017/2018

Wer nun gedacht hatte, Werder würde aufgrund der Vorsaison mit viel Selbstvertrauen in die neue Saison gehen, sah sich getäuscht. 0:1 bei der TSG Hoffenheim, 0:2 gegen Bayern München – wieder stehen die Bremer nach zwei Partien mit leeren Händen da und auf dem letzten Platz. Weil es nicht besser wird und Werder auch nach zehn Spielen sowie einem blutleeren 0:3 gegen Augsburg noch sieglos ist, muss Nouri nach nur einem Jahr gehen. Der aktuelle Coach Florian Kohfeldt tritt seine neue Aufgabe an, mit ihm verbessert sich Werder auf Platz elf (42 Punkte).

Saison 2018/2019

Der erste „echte“ Saisonstart unter Kohfeldt gelingt. Zwar spielt Werder zunächst nur 1:1 zuhause gegen Hannover 96, doch durch das 2:1 in Frankfurt mit einem Freistoßtor von Milot Rashica in der 96. Minute sind in Bremen alle glücklich. Die Saison verläuft positiv weiter, Werder holt 53 Zähler und verpasst nur um einen Punkt die anvisierte Qualifikation für die Europa League.

Saison 2019/2020

1:3 gegen Düsseldorf, 2:3 bei der TSG Hoffenheim: Auch Kohfeldt bleibt wie seinen Vorgängern ein Fehlstart nicht erspart. Im Gegensatz zu Dutt, Skripnik und Nouri sitzt der 36-Jährige aber ganz fest im Trainersattel – und muss nun mit den Bremern wie so oft in den vergangenen Jahren das Feld von hinten aufrollen.

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Lars Blancke Redakteur / Sportredaktion
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