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NWZonline.de Sport Fußball 1.Bundesliga Werder Bremen

Dieser Rekord ist Pizarro zu schwierig

12.08.2019

Bremen Claudio Pizarro wurde ganz unruhig. „Wer ist denn Erster, wer ist denn Erster“, fragte der 40-jährige Peruaner die Journalisten in der Medienzone, als er nach dem 6:1-Sieg von Werder Bremen gegen Atlas Delmenhorst erfuhr, dass er mit seinen beiden Treffern im Erstrundenspiel zum zweitältesten Torschützen in der Geschichte des DFB-Pokals aufgerückt war. Die Antwort „Karl Lambertin“ löste bei Pizarro keine sichtbaren Zeichen der Wiedererkennung aus. Aber bei der Erklärung, dass jener Lambertin im Jahr 1980 bei seinem Treffer für die Spielvereinigung Frechen bereits 44 Jahre alt gewesen war, schüttelte Pizarro anerkennend den Kopf. „44, oh“, sagte er, wohl wissend, dass er diesen Rekord wahrscheinlich nicht mehr brechen wird.

Dass Pizarro nach seiner Einwechslung in der 65. Minute zwei Tore folgen ließ (68./74.), rundete den vollauf gelungenen Fußball-Abend im Weserstadion ab. Werder-Trainer Florian Kohfeldt, der in Delmenhorst aufgewachsen war, hatte auch sichtlich Spaß am Kick seiner Bundesligaspieler gegen den Fünftligisten. Und er betonte, dass eine Einwechslung von Pizarro – sei es im Pokal oder in der bevorstehenden Bundesliga-Saison – nie ein „Geschenk“ sei. Vielmehr würde sich der Stürmer seine Einsatzzeiten durch Trainingsleistungen verdienen.

Das Gegentor zum zwischenzeitlichen 1:2 durch Tom Schmidt passte dem Trainer und auch seinen Spielern dagegen gar nicht. „Wir haben im Trainingslager geübt, wie wir bei einem Konter verteidigen müssen“, sagte Abwehrspieler und Kapitän Niklas Moisander: „Dass wir dann durch genau so eine Situation gegen Delmenhorst ein Tor kriegen, darf natürlich nicht passieren.“ Mittelfeldmann Davy Klaassen sah es genauso: „Das Gegentor ärgert mich schon ein bisschen. Wir haben dafür trainiert, dass genau so etwas nicht geschieht.“

Noch mehr Stabilität soll die Werder-Abwehr durch die Verpflichtung von Ömer Toprak erhalten. Der 30-jährige Verteidiger kommt zunächst für ein Jahr von Borussia Dortmund auf Leihbasis an die Weser, danach ergebe sich nach Club-Angaben für Werder „mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Kaufverpflichtung“ für den 27-maligen türkischen Nationalspieler. Bei einem festen Kauf ist eine Ablösesumme zwischen fünf und sechs Millionen Euro im Gespräch.

„Ömer ist ein schneller Innenverteidiger, der seit Jahren auf höchstem Niveau gespielt hat“, beschrieb Kohfeldt am Sonntag nach der Bekanntgabe des Transfers den Zugang. „Er hat zuletzt im Supercup gegen die Bayern noch eine sehr starke Partie gespielt und kann uns direkt weiterhelfen“, fügte der Coach hinzu. Wegen der Ausfälle der Innenverteidiger Sebastian Langkamp und Milos Veljkovic könnte Toprak bereits zum Bundesliga-Start an diesem Samstag (15.30 Uhr, Weserstadion) gegen Fortuna Düsseldorf sein Debüt für die Bremer geben. Toprak kam 2017 von Bayer Leverkusen zum BVB und war unter Trainer Lucien Favre in der vergangenen Saison nur noch zweite Wahl.

Hauke Richters Leitung / Sportredaktion
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