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NWZonline.de Sport Fußball 1.Bundesliga Werder Bremen

Friedl will zweite Chance nutzen

15.03.2019

Bremen Es war der 28. Oktober des vergangenen Jahres, der 9. Spieltag der laufenden Bundesliga-Saison. Werder Bremen empfing als Tabellendritter das bis dato enttäuschende Bayer Leverkusen, das nur auf Platz 13 stand. Also wollte Trainer Florian Kohfeldt etwas ausprobieren, stellte taktisch von der bewährten Vierer- auf eine Dreierkette um – und verhalf dem jungen Innenverteidiger Marco Friedl zum Startelfdebüt.

Es sollte der bis heute vorletzte Einsatz für den 20-jährigen Österreicher bleiben. Denn Werder verlor mit 2:6, und bei Friedl ging so ziemlich alles schief, was schiefgehen kann. Der Linksfuß erwischte einen rabenschwarzen Tag, leistete sich leichte Fehler oder lief dem pfeilschnellen Karim Bellarabi nur hinterher. Kohfeldt nahm den jungen Fußballer zur Pause raus. Zu diesem Zeitpunkt hatte es schon 0:3 gestanden.

Fortan stand Friedl stets im 18-köpfigen Kader, bekam aber lediglich gegen Fortuna Düsseldorf 51 Einsatzminuten. Ausgerechnet an diesem Sonntag (13.30 Uhr), ausgerechnet bei Bayer Leverkusen, wird er eine zweite Chance erhalten, sein persönliches Trauma abzulegen. Weil Sebastian Langkamp verletzt (Schulter) und Milos Veljkovic gesperrt ist, wird Friedl neben Niklas Moisander in die Innenverteidigung rücken.

„Ich plane mit Marco und bin ganz ruhig, weil ich weiß, was Marco kann“, legte sich Kohfeldt unmittelbar nach dem 4:2-Erfolg gegen Schalke 04 bereits auf Friedl fest. Der Trainer wird nicht müde zu betonen, dass er große Stücke auf das Talent hält, das an diesem Samstag seinen 21. Geburtstag feiert. Dennoch steht Friedl in der internen Rangliste hinter Moisander, Langkamp und Veljkovic an.

„Wer Marco kennt, weiß, dass er sehr stabil ist. Ich mache mir da keine Sorgen“, führte Kohfeldt aus. Der für eineinhalb Jahre von Bayern München an Werder verliehene Friedl sei ein sehr guter Innenverteidiger, „der auf dem Weg sein könnte, ein Top-Spieler zu werden“. Es gehöre noch einiges in der Entwicklung dazu, aber die reinen Fähigkeiten habe er. Einen Anlass, Friedl aufgrund des verkorksten Hinspiels speziell auf die Partie vorzubereiten, sieht Kohfeldt indes nicht. Er werde ihn ganz normal inhaltlich auf die wiedererstarkte Werkself einstellen.

Die Vorzeichen haben sich indes im Vergleich zu jenem 2:6 jäh verändert. Leverkusen hat das Feld von hinten aufgerollt, spielt unter dem neuen Trainer Peter Bosz wieder attraktiven Offensivfußball und steht mit 43 Punkten auf Rang sechs der Tabelle. Die Bremer, denen ebenfalls oft eine attraktive Spielweise bescheinigt wird, sind auf Rang neun abgerutscht. Der Rückstand auf Bayer beträgt sechs Zähler. Soll der Traum vom Europapokal weiterleben, darf Werder nicht verlieren.

„Wir treffen auf den besten Kader der Bundesliga nach den Bayern“, hält Kohfeldt große Stücke auf die Gastgeber. Vor allem in der Offensive hat die Werkself in Julian Brandt, Kai Havertz, Kevin Volland, Leon Bailey oder Bellarabi außergewöhnlich talentierte Spieler.

Das heißt auch: Auf Werders Abwehr wartet Schwerstarbeit. Für Marco Friedl ist es sicher nicht der ideale Gegner, um nach langer Zeit ohne Spielpraxis in die Startelf zurückzukehren. Aber es ist auch eine Chance, das persönliche Trauma abzulegen. Und eine Möglichkeit, Werbung in eigener Sache zu machen. Denn Friedls Leihvertrag endet im Sommer. Dann muss Werder entscheiden, ob der Verein den Österreicher kauft oder wieder abgibt. Noch so einen Auftritt wie im Hinspiel sollte Friedl sich da besser nicht leisten.

Lars Blancke Redakteur / Sportredaktion
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