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NWZonline.de Sport Fußball 1.Bundesliga Werder Bremen

Werder-Trainer Anfang trifft auf Ex-Club Darmstadt: Rückkehr birgt reichlich Brisanz

15.10.2021

Bremen Wenn Werder Bremen an diesem Sonntag (Anpfiff: 13.30 Uhr/Sky) das Stadion am Böllenfalltor betritt, wird das bei drei Protagonisten des Fußball-Zweitligisten von der Weser Erinnerungen wecken. Trainer Markus Anfang, Abwehrspieler Lars Lukas Mai und Mittelfeldmann Nicolai Rapp standen in der vergangenen Saison bei Darmstadt 98 unter Vertrag – und erreichten mit den Lilien, die sowohl im Darmstädter Stadt- als auch Vereinswappen zu sehen sind und deswegen so genannt werden, einen ordentlichen siebten Rang.

Brisanter Wechsel

„Es war ein intensives Jahr in Darmstadt, was ich sehr genossen habe“, findet Coach Anfang durchaus bewusst nur lobende Worte für seinen Ex-Verein. Dabei prägte der 47-Jährige sogar noch die Personalpolitik der Darmstädter für diese Saison, ehe Werder ihn nach dem Abstieg in Liga zwei erst zu einem späten Zeitpunkt am 1. Juni fest verpflichtete – und das nicht ohne Störfeuer. Zwar betont Anfang stets, es sei mit den Darmstädtern abgesprochen, dass er den Weg gehen könne, „wenn ein großer Verein kommt“. Fakt ist aber auch: Das erste Angebot Werders für Anfang lehnten die Lilien-Bosse damals ab, wollten von einer Absprache nichts wissen, drückten öffentlich ihr Unverständnis für das Bremer Vorgehen aus. Erst als Werder ein dem Vernehmen nach deutlich verbessertes, zweites Angebot vorlegte, gaben die Hessen nach. „Die brisante Anfang-Rückkehr“, titelte dieser Tage die „Hessenschau“ und sprach von einer „geräuschvollen Trennung“. Anfang redet seine Rückkehr indes lieber klein: „Da ist alles in Ordnung, es gibt kein Problem.“

Zwei folgen zu Werder

Dabei gibt es sogar noch zwei weitere Gründe, warum der Unmut der Darmstädter groß sein könnte. Rapp (24, kickte eineinhalb Jahre für die Lilien) und Mai (21, trug ein Jahr das 98-Trikot) sind Spieler, die Anfang nach seinem Wechsel mit an die Weser lotste. Allerdings waren beide Profis von anderen Vereinen nach Darmstadt ausgeliehen gewesen (Rapp von Union Berlin; Mai vom FC Bayern), so dass die Bremer hier nicht in Verhandlungen mit den Hessen treten mussten. Sie eint, dass sie nur gut über den Ex-Club sprechen. „Ich hatte dort eine tolle Zeit“, sagt etwa Rapp.

Keine Heim-Fans erlebt

Eins bleibt Trainer Anfang am Sonntag, wenn der Achte Werder (14 Punkte) beim Neunten Darmstadt (13) gastiert, zumindest erspart: Er wird unter den Anhängern kaum bekannte Gesichter entdecken, die ihn wütend anschauen könnten. „Leider habe ich die Fans am Böllenfalltor nie als Heimtrainer erleben dürfen“, sagt er mit Blick auf die Corona-Pandemie. Anfang war eben nur ein Jahr Lilien-Coach, in dieser Saison waren aufgrund der Beschränkungen keine Besucher erlaubt. Nun wird er die Stimmung in der insgesamt 17 468 Zuschauer fassenden Arena erleben – er wird dabei wohl mit einigen Pfiffen gegen sich leben müssen.

Lars Blancke Redakteur / Sportredaktion
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