• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Sport Fußball 1.Bundesliga Werder Bremen

So lange fehlen Bremens Sorgenkinder noch

18.09.2019

Bremen Zehn Profis haben Werder Bremen zuletzt beim 2:1-Erfolg bei Aufsteiger Union Berlin gefehlt. Dem einen zwickt es in der Muskulatur, der andere hat Knieprobleme. Bei so vielen Fußballern außer Dienst ist es gar nicht so leicht, den Überblick zu bewahren – die NWZ hilft und sagt auch, wie lange die Spieler dem Fußball-Bundesligisten noch fehlen.

Der Kapitän zog sich wohl die kurioseste Verletzung in Werders Lazarett zu, handelte sich beim Auslaufen in der Länderspielpause einen Muskelfaserriss in der Wade ein. Eine Rückkehr bereits an diesem Samstag (18.30 Uhr) gegen RB Leipzig kommt zu früh. „Einen Einsatz am Wochenende kann ich ausschließen“, sagte Trainer Florian Kohfeldt am Dienstag: „Wir müssen im Laufe der Woche weitersehen, ob es eine Besserung gibt oder wir da noch etwas machen müssen.“

Der hoch gelobte Zugang war im Bremer Trikot bisher ein Pechvogel. Erst taumelte Toprak gegen Düsseldorf (1:3) aufgrund von Atembeschwerden über den Platz, dann verletzte er sich bei der TSG Hoffenheim (1:2) früh im Spiel. Die „Muskelverletzung mit Sehnenbeteiligung“, wie Werder sie benennt, zwingt den Innenverteidiger seitdem zum Pausieren. Ein Comeback gegen Leipzig wird es nicht geben, eine Rückkehr eine Woche später gegen seinen Ex-Verein aus Dortmund ist laut Werder das Ziel.

Milos Veljkovic

Wegen eines Zehenbruchs, der nach erfolgloser konservativer Behandlung eine Operation zur Folge hatte, verpasste der nächste Bremer Innenverteidiger bereits die gesamte Vorbereitung. Der Serbe trainiert aktuell individuell und sagt, „es läuft alles nach Plan“. Allerdings wird er voraussichtlich erst Ende dieses Monats in das Teamtraining einsteigen und einen gehörigen Fitnessrückstand aufholen müssen.

Mehr als zwei Monate fehlt Werder inzwischen auch Innenverteidiger Nummer vier. Der 31-Jährige hatte sich einen Faserriss in der Wade mit Sehnenbeteiligung zugezogen und dann beim ersten Trainingsversuch einen Rückschlag erlitten. „Ich bin schmerzfrei“, sagt Langkamp inzwischen zwar und absolviert schon wieder einige Übungen mit dem Ball auf dem Platz, er weiß aber auch: „Die Vorbereitung fehlt Milos und mir. Wir müssen mal gucken, wie wir das aufholen.“ Bei beiden dürfte sich die Rückkehr noch hinziehen.

Der Linksverteidiger wurde Ende August in seiner Heimat Schweden am Knie operiert, nachdem eine alte Verletzung wieder aufgebrochen war. Er fällt mindestens drei Monate aus, könnte theoretisch im Dezember wieder auflaufen. Da er aber dann aber einen großen Trainingsrückstand aufholen muss, dürfte Augustinsson erst im neuen Jahr in der Rückrunde wieder jene wichtige Rolle einnehmen, die er zuvor im Bremer Gebilde eingenommen hat.

Werders Dauerpatient stieg am Dienstag wieder in das Mannschaftstraining ein. Bargfrede pausierte allerdings rund fünf Monate mit einer Knieverletzung. „Bei Bargi ist es ein längerer Prozess, bis er wieder richtig fit ist“, weiß Kohfeldt. Gleichwohl ist der 30-Jährige ein Experte dafür, nach schweren Verletzungen wieder richtig durchzustarten. Eine Option für die Startelf gegen Leipzig ist er aber nicht.

Der 26-Jährige ist derjenige, der Werder wohl am längsten fehlen wird. Möhwald wurde vergangene Woche am Knie operiert, fällt mindestens sechs Monate aus. Genauere Angaben zur Art der Knieverletzung machte Werder nicht.

Hinter den Beschwerden des Dauerläufers steht mit das größte Fragezeichen. Eggestein fiel in Berlin kurzfristig mit Rückenproblemen durch einen Trainingsunfall aus. Laut Sportchef Frank Baumann gibt es eine leise Hoffnung, dass der 22-Jährige bereits gegen Leipzig wieder spielen kann. Am Dienstag trainierte er individuell, am Donnerstag soll der Mittelfeldspieler laut Kohfeldt in das Mannschaftstraining einsteigen. Der Trainer zeigte sich „vorsichtig“ bezogen auf Eggesteins Einsatzchancen an diesem Samstag.

„Ich weiß es nicht“, zeigte sich Trainer Florian Kohfeldt kürzlich ziemlich ratlos auf die Frage, wann Fin Bartels zurückkehrt. Der 32-Jährige ackerte nach seinem überlangen Achillessehnenriss-Ausfall (von Ende 2017 bis Anfang 2019) in der Sommervorbereitung an seiner Fitness und schien auf einem guten Weg. Dann aber warf ihn Flüssigkeit im Knie zurück. Bartels musste sich einem kleinen Eingriff unterziehen, der aber offenbar schwerere Folgen hatte. Von einer kurzfristigen Trainingsrückkehr spricht in Bremen aktuell niemand.

Bei ihm sieht es von allen Verletzten am besten aus. Rashica zog sich gleich am ersten Spieltag gegen Düsseldorf eine Muskelverletzung zu und fehlte fortan. Nun kann der Kosovare wieder voll trainieren. „Milot war nicht so ewig raus und hat konditionell nicht viel verloren“, sagt Kohfeldt. Somit dürfte der pfeilschnelle Außenspieler gegen RB von Beginn an spielen.

Natürlich gehört der defensive Mittelfeldmann streng genommen nicht zu Werders Sorgenkindern – vor allem nicht, weil er sich in der ersten Saisonphase in außerordentlich starker Form präsentierte. Aber Sahin sah bei Union Berlin in der Nachspielzeit eine unnötige Gelb-Rote Karte und gehört nun gesperrt zu der Liste jener Spieler, die den Bremern gegen Spitzenreiter Leipzig schmerzlich fehlen.

Lars Blancke Redakteur / Sportredaktion
Rufen Sie mich an:
0441 9988 2033
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.